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Stadtbaurat Frank Otte Wie Osnabrück 3000 neue Wohnungen bis 2020 bauen will

Von Jean-Charles Fays

Stadtbaurat Frank Otte erklärt, wie in Osnabrück 3000 neue Wohnungen bis 2020 gebaut werden sollen. Foto: Stadt OsnabrückStadtbaurat Frank Otte erklärt, wie in Osnabrück 3000 neue Wohnungen bis 2020 gebaut werden sollen. Foto: Stadt Osnabrück

Osnabrück. Stadtbaurat Frank Otte erläutert, wie in Osnabrück 3000 neue Wohnungen bis 2020 gebaut werden sollen.

Wie soll gelingen, was im Handlungsprogramm „bezahlbarer Wohnraum“ der Stadt festgehalten wurde?

Otte erklärt, dass es in Osnabrück 110 Hektar mit Baurecht ausgewiesene Flächen gibt: „Je nach Dichte der Bebauung sind das auf Flächen, die sich nach erster Einschätzung als für Wohnungsbau geeignet darstellen, zwischen 1400 und 3700 Wohneinheiten.“ Er schränkt aber ein: „Auftrag ist, Planungsrecht zu schaffen und nicht die Herstellung einer bestimmten Zahl von Wohnungen bis 2020.“ Erreichbar sei das Ziel also nur, wenn die Eigentümer überhaupt wollen, dass auf diesen Flächen gebaut wird. Daher will die Stadt die Eigentümer solcher Flächen entsprechend motivieren und Kooperationspartner vermitteln.

( Weiterlesen: Hier geht es zum NOZ-Immobilienatlas 2016 für die Stadt Osnabrück )

Aktuell laufen die Bebauungsplanverfahren für weitere 630 Wohneinheiten in der Stadt. Zudem weist Otte auf größere Baugebiete, die bereits bebaubar sind oder demnächst über Planungsrecht verfügen werden, hin. Zunächst will die Stadt 800 Wohnungen und damit Osnabrücks größtes Wohnungsbauprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Britenkaserne an der Landwehrstraße schaffen .

Außerdem sollen Teile der Flächen, die einst für die Westumgehung geplant waren, zu Bauland werden. So sehen die Planer aus dem Osnabrücker Fachbereich Städtebau Potenzial für rund 100 Wohnungen in Sichtweite des Klinikums. Dafür wurden etwa die Bebauungspläne „Am Hirtenhaus“ auf dem Gelände der alternativen Wagenburg am Finkenhügel sowie „Südlich am Heger Holz“ aufgestellt.