Wiederbelebung der „DeMO“ Designmesse Osnabrück erlebt Comeback


Osnabrück. Nach zwei Jahren Pause erlebt die Designmesse Osnabrück („DeMO“) ein Comeback – mit einigen Neuerungen.

Das bestätigt Organisator Steve McGuire auf Anfrage unserer Redaktion. Am 29. und 30. April kommenden Jahres wird die siebte Auflage der Messe stattfinden – dann erstmals zweitägig. Einen möglichen Veranstaltungsort gebe es bereits, doch dieser sei noch nicht spruchreif, sagt McGuire. Auf der „DeMO“ bieten Kreative und Designer unter anderem selbst hergestellte Designobjekte an.

Messe mit Festivalcharakter

Und es wird es weitere Neuerungen geben, verspricht McGuire. So will er bei der kommenden „DeMO“ erstmals Workshops einbinden – in Kooperation mit der Kunstpädagogin Nele Jamin von „werkraum+“. Zudem will McGuire mehrere Kaffeeanbieter für mehr Kaffeekultur an Bord holen. „Die ‚DeMO‘ wird viel umfangreicher als vorher“, sagt er. Sie solle „ein bisschen Festivalcharakter“ erhalten.

2014 das offizielle Aus

2014 hatten die Osnabrücker Designer und Unternehmer Steve McGuire und Katrin Lazaruk die sechste „DeMO“ mit mehr als 90 Künstlern und Designern veranstaltet – danach war Schluss. Zu groß war der Organisationsaufwand. Damit verlor Osnabrück eine attraktive Veranstaltung, die jedes Jahr Tausende angezog und über die Region hinaus Strahlkraft hatte. Die kommende „DeMO“ veranstaltet McGuire alleine.

„Made in Osnabrück“ bereits zurück

Freunde des Selbstgemachten aus recycelten Materialien können sich bereits über die Wiedereröffnung des „Made in Osnabrück“ freuen. Designerin Katrin Lazaruk eröffnete ihr Geschäft in der Bramscher Straße in diesem Monat wieder, nachdem sie es im Februar 2014 in der Redlingerstraße geschlossen hatte. Lazaruk macht unter anderem aus alten Audiokassetten Kunstwerke.

Weiterlesen: „Made in Osnabrück“ eröffnet wieder in der Hasestadt


Weitere Teile der Serie "Das tut sich in Osnabrück"
Was soll angezeigt werden?
current-position

0 Kommentare