zuletzt aktualisiert vor

Doktoranden der Universität organisieren Auftakt-Symposium für Projekt der Stadt Umweltfragen im Fokus

Die Organisatorinnen: Annika Schmitt, Kathrin Knüppe, Geeske Scholz und Anna Kröner (von links). Foto: Marina StalljohannDie Organisatorinnen: Annika Schmitt, Kathrin Knüppe, Geeske Scholz und Anna Kröner (von links). Foto: Marina Stalljohann

Osnabrück. Das Programm steht, die Homepage läuft, die Flyer werden gedruckt: Jetzt können sich Interessenten zum Symposium „Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltmanagement: Herausforderungen und Chancen“ anmelden. Es findet vom 22. bis 23. September im Schloss statt und wurde von Doktoranden der Universität organisiert.

„Die zentrale Frage des Umweltsymposiums zielt auf die Wirkung von Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltmanagement“, sagt Anna Kröner, eine der Organisatorinnen. Ihre Kollegin Kathrin Knüppe erläutert Weiteres. So sei zum Beispiel zu fragen, ob die Beteiligung der Öffentlichkeit zu einem guten Umweltmanagement beitragen kann und wie sie dafür gestaltet sein muss.

Was ist unter Öffentlichkeit zu verstehen, welche Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung gibt es, und welche Funktionen soll sie erfüllen? Diese Fragen sollen von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung diskutiert werden.

Das Besondere an dem Symposium sei die Interdisziplinarität, ergänzen Annika Schmitt und Geeske Scholz. Die Organisatorinnen möchten einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis anregen und die Möglichkeit bieten, das Thema auf verschiedenen Ebenen und in mehreren Disziplinen zu erörtern.

Durch die Kooperation mit der Stadt und dem Umweltmanagement der Universität im Projekt „Grün tagen in Osnabrück“ werde auf der Tagung nicht nur über Umwelt diskutiert, sondern Umweltschutz umgesetzt. Das geschehe durch ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier bei den Einladungen, Postern und Flyern sowie durch ein Catering mit lokalen und regionalen Produkten. Zudem wird ein Kongressticket für Bus und Bahn ausgegeben.

Die Organisatoren sind Doktoranden verschiedener Fachbereiche der Universität Osnabrück, die sich in ihren Promotionsvorhaben mit Umweltfragen auseinandersetzen – als Juristen, Historiker, Systemwissenschaftler oder Politologen. Sie organisieren das Symposium mit Unterstützung des Zentrums für Promovierende der Universität Osnabrück und der Stadtwerke Osnabrück.

Das Symposium ist zugleich die Auftaktveranstaltung des von der Stadt initiierten Projektes „Grün tagen in Osnabrück“ und wird in Kooperation mit dem Umweltmanagement der Universität stattfinden.

Anmeldung unter www.umwelttage.uni-osnabrueck.de


0 Kommentare