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Innenminister schimpft auf Twitter Der erste Schnee: Hannover und Bielefeld vom Winter überrascht

Von Harry de Winter

Eine dünne Schneedecke bedeckt in Hamburg die Häuser. Foto: dpaEine dünne Schneedecke bedeckt in Hamburg die Häuser. Foto: dpa

hdw/coa/dpa Osnabrück. Erste Schneeschauer zogen in der Nacht und am Morgen über Deutschland. Während es rund um Osnabrück ruhig blieb, hatte Hannover und Ostwestfalen-Lippe schon mehr mit dem Wetter zu kämpfen.

In der Nacht zu Dienstag hat es rund um Osnabrück erste Schneeschauer gegeben – allerdings nur sehr leichte. Bei Temperaturen von null bis zwei Grad Celsius sei die Gefahr, dass es zu Glätte auf den Straßen kommt, eher gering. Dafür sei der Boden noch zu warm, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Bis zum Abend soll der Regen jedoch erneut in Schneefälle übergehen. Die Temperaturen bleiben dabei knapp über dem Gefrierpunkt.

Keine Schulausfälle

Schüler sollten sich keine Hoffnungen machen, dass die Schule heute ausfällt. Alle Straßen sind frei befahrbar.

Schnee in Hannover

Während es hier ruhig blieb, wurde Hannover vom Schnee überrascht. Sicher – angekündigt war er. Aber dass er auch liegenbleiben würde, damit hatte wohl niemand gerechnet. Autofahrer brauchten deutlich länger, Innenminister Boris Pistorius schimpft über den Stau auf der A2 und auch die Deutsche Bahn meldet Verspätungen im gesamten S-Bahn-Verkehr in der Region Hannover.

Nach Angaben der Polizei in Hannover kam es vor allem auf der Autobahn 2 zwischen Hannover und Dortmund zu Staus wegen der Glätte. Die Ursache dafür seien Lastwagen, die wegen der Wetterbedingungen an Steigungen nicht vorankämen. Eine erhöhte Zahl an Unfällen habe es bislang aber nicht gegeben.

Ostwestfalentunnel gesperrt

Auch in Ostwestfalen-Lippe gibt es Behinderungen auf den Straßen. Mit Regen- und Schneefällen sei es etwa im Bereich von Bielefeld und Bad Salzuflen (Kreis Lippe) am Montagabend losgegangen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag. Schon ab einer Höhenlage von hundert Metern könne es in der Osthälfte des Bundeslandes bis zum Dienstagnachmittag zu weiteren Schnee- und Regenfällen kommen. Dann klare es auf und die Nässe könne überfrieren.

In Bielefeld musste die Feuerwehr am Morgen zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Es sei immer wieder zu Unfällen gekommen, verletzt wurde aber niemand. Autofahrer, die noch auf Sommerreifen unterwegs waren, hätten sich gedreht und im Berufsverkehr für Behinderungen gesorgt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Ostwestfalentunnel musste in Richtung Süden gesperrt werden, weil manche Autos an einer leichten Steigung auf glatter Fahrbahn scheiterten und nicht weiterkamen.


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