Kunstraum „hase29“ Hypnotische Darbietung im Osnabrücker Kunstraum

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Performance im Kunstraum „hase29“. Foto: Egmont SeilerPerformance im Kunstraum „hase29“. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Performance im Kunstraum „hase29“: Eva Preckwinkel und Marion Alfing gestalten Kunstraum mit Wollgarn, derweil Musikstudierende die minimalistisch-romantische Komposition „Canto Ostinato“ interpretieren.

Während in der Hasestraße Feuerwehr und Rettungswagen mit Sirene und Blaulicht vorbeibrausen, geht es im Kunstraum „hase 29“ geradezu meditativ zu: Zwei Pianisten interpretieren das Stück „Canto Ostinato“ des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, derweil zwei Künstlerinnen den Raum gestalten: mit Wollgarn. So, wie ein Flügel schwarz, einer weiß ist, so bestimmen Eva Preckwinkel und Marion Alfing mit schwarzem Garn die Koordinaten im weiß gestrichenen Raum.

Ob Spinnennetz oder wie Hängebrücken aussehendes Gehäkeltes, ob einzelne Linie, kumulierendes Gewebe oder serielle gehängte, an die hypnotischen musikalischen Cluster, die den Raum erfüllen, erinnernde Fäden, zwischen 11 und 17 Uhr entsteht unter Mitwirkung von Besuchern ein dichtes Geflecht. Die Mischung aus minimalistischen, dissonantischen und romantischen Klängen wird derweil von sechs Studierenden generiert, die das Werk in einer faszinierenden, nicht enden wollenden Schleife darbieten.


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