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Die Todesliste Hunde dieser Rassen werden in Dänemark beschlagnahmt und getötet

Von Waltraud Messmann

Ganz schön traurig. Foto:colourboxGanz schön traurig. Foto:colourbox

Osnabrück. Seit einer Kampfhunde-Debatte sind in Dänemark etliche Rassen verboten. Tier die nach dem Juli 2010 angeschafft wurden, werden konfisiziert und eingeschläfert. Auch wenn die Besitzer sich nur als Touristen in dem Land aufhalten oder es sich bei den Tieren nur um Mischlinge der betreffenden Rassen handelt. Ist Ihr Hund dabei? Auf dieser Liste können Sie es nachlesen:

Diese Hunde müssen in Dänemark sterben, wenn sie nach dem Juli 2010 geworfen wurden:

- Pitbull Terrier,

- Tosa Inu,

- Amerikanischer Staffordshire Terrier,

- Fila Brasileiro,

- Dogo Argentino,

- Amerikanische Bulldogge,

- Boerboel,

- Kangal,

- Zentralasiatischer Ovtcharka,

- Kaukasischer Ovtcharka,

- Südrussischer Ovtcharka,

- Tornjak,

- Sarplaninac.

Das Verbot bezieht sich auch auf Kreuzungen, bei denen eine oder mehrere der oben genannten Rassen eingehen. Hunde, die unter das Verbot fallen, dürfen nicht an andere weitergegeben oder verkauft werden. Bestehen Zweifel, ob ein Hund einer oder mehrerer der verbotenen Hunderassen angehört, kann die Polizei von dem Besitzer verlangen, die Hunderasse nachzuweisen.

Das Hundegesetz sieht keine Regelung für den Nachweis vor, dass der Hund nicht einer der verbotenen Rassen angehört. Es kann genügen, wenn der Besitzer dies durch ein Stammbuch, ein DNA-Zertifikat des Hundes oder das der Eltern oder eine Erklärung über die Abstammung des Hundes geben kann. Wenn der Hund einer Rasse angehört, die dem Verbot unterliegt, kann die Polizei die Entscheidung treffen, den Hund einzuschläfern. Klagen gegen die Entscheidungen können an die dänische Polizei gerichtet werden.

Grundsätzlich gilt bei Reisen mit Hunden in EU-Länder die Chippflicht. Notwendig sind auch der EU-Heimtierausweis sowie eine gültige Tollwutimpfung.