Das Leben mit und im Wasser Erste Zooführung von Oles Kinderclub in Osnabrück

Gruppenbild mit Eule: Die jungen Teilnehmer der ersten Zooführung von Oles Kinderclub. Foto: Thomas OsterfeldGruppenbild mit Eule: Die jungen Teilnehmer der ersten Zooführung von Oles Kinderclub. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück. Premiere im Zoo Osnabrück: Oles Kinderclub lud zu einer besonderen Führung für die jungen Leser der NOZ-Kinderzeitung ein. Dabei erfuhren mehr als 80 Teilnehmer vieles darüber, welche Tiere sich wie und warum an den Lebensraum Wasser angepasst haben.

Zunächst einmal zog aber ein komischer Vogel alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Kinder staunten nicht schlecht, als kein geringer als die Zeitungseule Ole sie am Haupteingang des Zoos in Empfang nahm und kleine Geschenke verteilte. Die bekam dann ihrerseits zur Begrüßung fast mehr Streicheleinheiten als so manches echte Tier im NOZ-Streichelland. Von „süß“ bis „kuschelig“ reichten die Reaktionen der entsprechend angstfreien kleinen Zeitungsleser.

Abtauchen

Als Ole weiterfliegen musste, wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, die dann von erfahrenen Zoo-Pädagoginnen ganz nach dem Club-Motto „Ich bin dabei“ durch die Tierwelt geführt wurden, wobei sich nicht immer streng an das Thema „Abtauchen“ gehalten wurde. Wäre ja auch schade gewesen, an stolzen Landtieren wie Löwen, Tigern, Elefanten oder Giraffen einfach so vorbeizugehen. Wasser spielte aber auch dort eine Rolle. So erfuhren die Kinder etwa, warum die Klammeraffen einen Wassergraben um sich herum haben, wie Giraffen es schaffen, trotz ihres langen Halses ohne Hilfe Wasser zu trinken, oder warum Flamingos ab und zu abtauchen müssen, wenn sie Hunger haben.

Eintauchen

Richtig eintauchen in das Thema konnten die Kinder spätestens am Seelöwenbecken. Diese Säugetiere, die fast genauso laut brüllen können wie ihre Namensvettern an Land, haben sich nämlich das Wasser ganz bewusst als Lebensraum ausgesucht, um ihren Feinden davonschwimmen zu können. Darüber hinaus bekamen die Club-Mitglieder die ein oder andere Fütterung mit und lernten im Aquarium, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Süßwasser- und Meerwasserfischen gibt. Sie erfuhren außerdem, dass Ottern zwar keine wärmende Fettschicht haben, ihr Fell aber trotzdem wasserabweisend ist, um im Nassen jagen zu können, warum manchen Tieren Schwimmhäute wachsen oder wie sich selbst Vögel wie Pinguine stromlinienförmig dem Wasser angepasst haben und dort buchstäblich in ihrem Element sind. Ihre Flügel wurden im Laufe der Evolution zu Ruderschaufeln umgebildet, um nicht mehr in der Luft, dafür aber fast genauso schnell im Wasser fliegen zu können.

Gut, dass Ole das nicht mehr mitbekommen hat. Er wäre sicherlich vor Neid erblasst.

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