Vorjahressieger triumphiert erneut Deutscher Vizemeister gewinnt Rutsch-Triathlon im Nettebad

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Osnabrück. Mit ganz viel Schwung und jeder Menge Spaß hat Jens Niedermeyer beim zweiten Rutsch-Triathlon im Nettebad seinen Vorjahreserfolg bestätigt und der Konkurrenz das Fürchten gelehrt. Der 24-Jährige aus der Nähe von Speyer in Rheinland-Pfalz freute sich über seinen Triumph, auch wenn es nicht ganz für einen neuen Bahnrekord reichte.

„Die weiteste Anreise von allen und dann auch noch der Sieger – da hat sich die Teilnahme ja gelohnt“, gratulierte Bäderchef Wolfgang Hermle bei der Siegerehrung im Nettebad. Mit großem Vorsprung konnte der gebürtige Pfälzer seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen, der nun samt Begleitung nach Ibiza reisen darf, um die Rutschen der spanischen Balearen-Insel unsicher zu machen. „Beim normalen Rutschen ist die Drei-Punkt-Technik ganz wichtig. Das heißt, man rutscht lediglich auf seinen Schulterblättern und einer Ferse“, erklärte der Sieger den Ursprung seines Erfolgs.

In den Disziplinen „Kissen“, „Matte“ und „Freestyle“ überzeugte der 24-Jährige nicht nur mit Technik, sondern auch mit seiner hohen Geschwindigkeit, die ihm den Triumph beim zweiten Rutsch-Triathlon bescherte. Zuvor hatten die 35 Teilnehmer ein Jahr lang Zeit sich für das Finale im Nettebad zu qualifizieren und sich mit den Schnellsten der Schnellen zu messen. „Beim Rutschen auf dem Kissen besteht die Schwierigkeit darin, das Gleichgewicht zu halten und ausbalanciert ins Ziel einzulaufen. Bei der Rutschmatte hingegen müssen die Teilnehmer auf dem Bauch liegend mit dem Kopf voran hinunterrutschen und die eigene Hemmschwelle überwinden“, erklärte Katrin Recke von den Stadtwerken Osnabrück.

Neuer Bahnrekord bleibt aus

Mit seinem Team, den „Speedrutschern Süd“, ist der frisch gebackene Triathlon-Gewinner in ganz Deutschland unterwegs, auch wenn er sich auf der Black Hole im Nettebad besonders wohlfühlt. „Meinen persönlichen Bahnrekord von 8,18 Sekunden habe ich bei der Stadtmeisterschaft dieses Jahr aufgestellt. Leider hat es heute nicht ganz für eine neue Bestzeit gereicht“, erklärte Jens Niedermeyer nach der Siegerehrung. Zum sechsten Mal reiste der Profirutscher in die Hasestadt, um mit der Konkurrenz um die Bestzeiten zu streiten.

Als nächstes wartet nun das Finale des Deutschland-Cups in Bad Lauterberg auf den 24-Jährigen, der sich berechtigte Chancen auf einen erneuten Triumph ausmalt. „Wir fahren mit Mannschaften oder einzeln zu verschiedenen Meisterschaften. Zurzeit sind wir deutscher Meister im Team“, erklärte Jens Niedermeyer. Auch im nächsten Jahr will der Pfälzer wieder nach Osnabrück reisen und sein Können auf den hiesigen Rutschen unter Beweis stellen. Dann könnte die neue Trichterrutsche „Twist“, die im Dezember diesen Jahres an den Start gehen soll, für Profis und Amateure als Austragungsort dienen, wie Wolfgang Hermle erklärte.

(Weiterlesen: Mit neuer Rutsche „Twist“ kommt Preiserhöhung im Nettebad)

Siegerehrung im Überblick

  • 1. Platz: Jens Niedermeyer (Gesamtzeit: 28,89 Sekunden)
  • 2. Platz: Carsten Bücken (Gesamtzeit: 31,70 Sekunden)
  • 3. Platz: Fabian Burde (Gesamtzeit: 31,86 Sekunden)


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN