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Produkte teurer als im Restaurant Burger King bietet Lieferservice in Osnabrück an

Statt in die nächste Burger King-Filiale zu gehen, können sich Kunden in Osnabrück bequem das Essen an die Haustür liefern lassen. Foto: dpaStatt in die nächste Burger King-Filiale zu gehen, können sich Kunden in Osnabrück bequem das Essen an die Haustür liefern lassen. Foto: dpa

Osnabrück. Mit wenigen Klicks zum Fast-Food-Menü ohne vor die Tür zu gehen: Nach McDonald‘s bietet auch Burger King einen Lieferservice in Osnabrück an. Doch nicht alle bekommen ihren „Whopper“ frei Haus.

Mal eben schnell einen Hamburger und Pommes an die Haustür liefern lassen – diesen Service bietet neben dem Burgerriesen McDonald‘s auch Konkurrent Burger King seit August dieses Jahres in Osnabrück an. Nach einer längeren Testphase in wenigen Städten Deutschlands sollen nun immer mehr Restaurants in Deutschland den Lieferservice bekommen, erklärt ein Sprecher der Fast-Food-Kette gegenüber unserer Redaktion. Man gehe damit auf Kundenwünsche ein und erhalte viel positive Rückmeldung.

Lieferung noch nicht in ganz Osnabrück

Doch nicht alle Osnabrücker werden zunächst diesen Service nutzen können. Bisher fährt nur die Burger King-Filiale in der Hannoverschen Straße im östlichen Teil der Stadt ihre Produkte zum Kunden. „Beliefert werden alle, die in einem Radius um das Restaurant wohnen, der innerhalb von acht Minuten erreicht werden kann“, heißt es weiter. Damit solle sichergestellt werden, dass die Produkte den Standards auch beim Verzehr daheim wie gewohnt entsprechen. Darüber, ob der Lieferservice auch auf weitere Stadtteile Osnabrücks erweitert werden soll, gibt die Hambuger Kette auch auf Nachfrage der Redaktion keine genaue Auskunft. Man beabsichtige aber, den Service national schrittweise auszuweiten.

Burger mit „Live-Tracking“

Die Bestellung geben Kunden online auf. Das geht über die Internetseite von Burger King oder die Lieferservice-App. Bei der Eingabe der Adresse wird direkt Auskunft darüber gegeben, ob diese im Lieferradius liegt. Der Mindestbestellwert beträgt zurzeit zehn Euro. Zusätzliche Lieferkosten entstünden dem Kunden dabei nicht, so Burger King. Wer sich Burger oder Pommes liefern lässt, muss dafür allerdings zehn bis 15 Prozent mehr zahlen als im Restaurant. Rabatt-Coupons und andere Vergünstigungen können bei der Online-Bestellung nicht eingelöst werden. Bezahlt wird direkt online per Kreditkarte, „PayPal“ oder „SOFORT-Überweisung“. Geordert werden kann montags bis donnerstags von 11 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 11 bis 23 Uhr. Wann die Burger, die mit dem Auto oder Fahrrad geliefert werden, ins Haus kommen, können Kunden anschließend per Live-Tracking, also in Echtzeit, verfolgen.

Pommes in Spezialverpackung

Aktuell wird nicht die gesamte Produktpalette angeboten. Man beschränke sich auf ein ausgewähltes Angebot, so Burger King. Hierfür sollen spezielle Verpackungen und Trageboxen zum Einsatz kommen. So werden Softdrinks in PET-Flaschen geliefert und die Pommes in besonderen Schachteln.

Wirklich neu ist die Idee der Burger-Lieferung frei Haus allerdings nicht. Seit 2014 bietet bereits Marktführer McDonald‘s diesen Service mit großem Erfolg an. Auch in Osnabrück liefert der Konkurrent Speisen und Getränke frei Haus. Da schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Mitbewerber Burger King nachzieht.

Seit Februar 2015 testet Burger King den Lieferdienst in acht Restaurants in Deutschland. Bis Ende 2016 sollen nach Angaben von Burger King rund 100 Filialen den Burger-Bringdienst anbieten.


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