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Unseriöse Service-Links Stadtwerke Osnabrück warnen vor Spam-Mails


Osnabrück. Zurzeit häufen sich verdächtige Spam-Mails, die an Kunden der Osnabrücker Stadtwerke verschickt werden. Darin ist von angeblichen Heizungs-Prüfungen die Rede. Die Stadtwerke warnen vor dem Öffnen dieser Mails.

In den vergangenen Tagen meldeten sich einige irritierte Kunden wegen unseriöser Mails bei den Osnabrücker Stadtwerken, teilte deren Sprecher Marco Hörmeyer mit.

Angebliche Prüfung der Heizung

Die Spam-Mails mit dem Betreff „Anstehende Prüfung Ihrer Versorgung“ kommen von einem angeblichen Absender „Stadtwerke Abt. IV“, richten sich an eine fiktive Kundennummer und haben als Ansprechpartner einen „Holger Baumann, Abt. IV Versorgungstechnik“.

In den Mails ist die Rede davon, dass die Heizung der Kunden nicht mehr dem neuesten Stand entspreche. Es wird ein kostenloser Heizungsaustausch inklusive einer Förderung angeboten. Zur Terminvereinbarung soll ein Link angeklickt werden.

Stadtwerke distanzieren sich

In einer Pressemitteilung distanzierten sich die Stadtwerke am Dienstag von den verdächtigen Mails und warnen davor, den angegebenen Link zu öffnen. „Diese Mails kommen nicht von uns“, betont Oliver Weiß, Leiter Kundenservice Energie und Wasser bei den Stadtwerken Osnabrück. „Natürlich beraten auch wir in unserem Servicezentrum am Nikolaiort, welche Heiztechnik effizient ist und welche Förderungen möglich sind“, so Weiß weiter. „Das machen wir aber seriös.“

Link nicht anklicken

Die Stadtwerke empfehlen, diese trügerischen Mails zu löschen und nicht zu beantworten oder auf den Link zu klicken. Einen Trojaner hätten sich die Kunden, die auf den Link klickten, zwar nicht geholt. Was die Absender mit den Junkmails bezweckten, wisse man noch nicht.

Eine Recherche habe ergeben, dass die unseriösen Mails bundesweit im Umlauf seien. Mittlerweile haben auch verschiedene Verbraucherschutzportale eine Warnung ausgesprochen.

Verdächtiger Absender

Manche Spam-Mails haben auch den Betreff „Gescheiterter Anruf“. Wie die Ratgeberwebsite „praxistipps.chip.de“ erläutert , erscheine dabei zwar als Absender „Stadtwerke Abt. IV“, doch wenn man mit der Maus über den Absender-Namen fahre, werde die wahre E-Mailadresse des Absenders angezeigt: nämlich „antwort@geldschnell24.com“. Fahre man mit der Maus über den Link zur Terminvereinbarung (ohne darauf zu klicken), wird die wahre Internetseite am Bildschirmrand angezeigt: „www.geldschnell24.com“. Wer auf den Link in den Mails klicke, bestätige dem unbekannten Absender, dass seine Mail existiert, weitere Spam-Mails seien die Folge.


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