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Plattdüütsch für Kenner 14 plattdeutsche Sätze für (fast) jede Gelegenheit

Von David Hausfeld

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„Läuft“ bei uns: Mit diesen 14 plattdeutschen Sätzen beeindruckt ihr Plattschnacker in jedem Gespräch. Foto: David Hausfeld„Läuft“ bei uns: Mit diesen 14 plattdeutschen Sätzen beeindruckt ihr Plattschnacker in jedem Gespräch. Foto: David Hausfeld

Osnabrück. Plattdeutsch ist auch in Osnabrücker Stadt und Land sowie dem Emsland tief verwurzelt. Leider wird die platt- oder auch niederdeutsche Sprache nur noch selten an Folgegenerationen weitergegeben. Wir haben 14 plattdeutsche Floskeln für euch, die ein Stück derben norddeutschen Charme zurück in euren Alltag bringen.


Foto: imago/blickwinkel
 
1) Bliev man ruhig sitten, du ollen Wippsteert!
 
Hüpft eine Bachstelze auf dem Boden herum, wippt sie unruhig mit ihrem Steert auf und ab. Deshalb ist die plattdeutsche Bezeichnung für den kleinen Singvogel auch schlicht Wippsteert. Doch auch ein hibbeliges Kind erhält diesen Spitznamen, wenn es mal wieder nicht ruhig auf seinem Stuhl sitzen bleiben will. „Bliev man ruhig sitten, du ollen Wippsteert!“ (Bleib man ruhig sitzen, du alter Wippsteert!), bekommt der Zögling zu hören, wenn er sich wie der umgangssprachliche „Zappelphilipp“ aufführt.
Foto: dpa/Ole Spata
 
2) Daude man noch 'ne Knäidäipte tau in!
 
„Darf es für Sie noch etwas sein?“, fragt die Bedienung in der Kneipe. Der niederdeutsche Trinker hält der Bedienung sein Glas entgegen und antwortet selbstsicher: „Daude man noch 'ne Knäidäipte tau in!“ (Mach da noch mal eine Knietiefe zu rein!) und signalisiert damit: Einmal voll machen, bitte. Vom Knie bis zum Knöchel – die Knietiefe ist ein grobes Naturmaß, ähnlich wie die Elle. Diese reicht wiederum von Mittelfingerspitze bis zum Ellenbogen.
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