Osnabrücker Dance Company Wer sind die sieben neue Ensemble-Mitglieder?

Nein, zwanzig Tänzer sind es nicht in der neu zusammengesetzten Dance Company, aber der Spiegel ist ein wichtiges Arbeitsinstrument für sie. Letzte Reihe von links: Ayaka Kamei, Péter Dániel Matkaicsek, und Lennart Husentruyt, 2. Reihe von hinten: Rosa Wijsman, Neven Del Canto, Cristina Maree Commisso und Katherina Nakui, davor Keith Chin und Marine Sanchez Egasse, ganz vorn Jayson Syrette. Foto: David EbenerNein, zwanzig Tänzer sind es nicht in der neu zusammengesetzten Dance Company, aber der Spiegel ist ein wichtiges Arbeitsinstrument für sie. Letzte Reihe von links: Ayaka Kamei, Péter Dániel Matkaicsek, und Lennart Husentruyt, 2. Reihe von hinten: Rosa Wijsman, Neven Del Canto, Cristina Maree Commisso und Katherina Nakui, davor Keith Chin und Marine Sanchez Egasse, ganz vorn Jayson Syrette. Foto: David Ebener

Ch.A. Osnabrück. Sieben Tänzer haben mit Ende der vergangenen Spielzeit das Theater am Domhof verlassen. Nur Marine Sanchez Egasse, Keith Chin und Lennart Huysentruyt blieben in der Osnabrücker Dance Company. Nun starten sieben neue Mitglieder der zehnköpfigen Ensembles in die Osnabrücker Saison mit Mauro de Candias Choreografie „Schwanensee – Metamorhosen einer Seele“. Wir stellen sie vor.

Neven Del Canto, geboren 1994, ist Italiener. Er nahm mit zwölf Jahren ein Tanzstudium an der Mailänder Scala auf, setzte es dort am Centro di Formazione Aida fort und verbrachte weitere zwei Jahre an der San Francisco Ballet School in den USA. Von da aus ging er für ein letztes Lehrjahr bis 2016 an die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Er ist also gerade fertig mit seiner Ausbildung, hat aber schon erste Preise bei Tänzer-Wettbewerben in Turin (2006) und Mailand (2014) gewonnen.

Cristina Commisso, gleicher Jahrgang wie Neven Del Campo, stammt aus Sydney und begann dort ihre Ausbildung in den Alegria Dance Studios, die sie am National College of Dance im australischen Newcastle weiter- und am 2013 in der New Yorker Joffrey Ballet School zu Ende führte. Erstmals engagiert wurde sie in einer Juniorkompanie New York, danach beim Ballett des Stadttheaters Bremerhaven.

Ayaka Kamei, Jahrgang 1989, ist Japanerin. In ihrer Heimat nahm sie auch ein Tanzstudium auf. Das setzte sie in Kanada fort, an der Quinte Ballet School of Canada. 2007 ging sie für ein Jahr nach Europa und tanzte in Cannes in einer Juniorkompanie in Cannes, danach in japanischen Juniorkompanien.

Katherina Nakui, Kanadierin mit japanischen Wurzeln, wurde 1992 in Vancouver geboren. Dort ließ sie sich bei Arts Umbrella Dance zur Tänzerin ausbilden und ging nach Europa. Sie arbeitete als freischaffende Tänzerin und Gasttänzerin in der Kompanie Noord Nederlandse Dans in Groningen, im Ballett Mannheim unter Kevin O’Day und in der Company imPerfect in Italien.

Péter Dániel Matkaicsek stammt aus Ungarn und ist 1987 geboren worden. Er absolvierte seine Tanzausbildung an der Hungrian National Ballet School in Budapest. Danach nahm er ein erstes Engagement in den USA an, beim Columbia Classical Ballet, wechselte nach Japan zur Ballet Company of Yokohama, bevor er zurück in Europa in der Ballettkompanie am Nationaltheater Brünn (Tschechische Republik) tanzte. Von 2011 bis 2016 war er Ensemblemitglied im Theater Hagen unter Ricardo Fernando.

Jayson Syrette, kam wie Katherina Nakui in Vancouver zur Welt, allerdings 1995 und studierte wie sie Tanz bei Arts Umbrella Dance in seiner Heimatstadt. 2015 kam er nach Europa und tanzte im Spellbound Contemporary Ballet in Rom, bevor ihn Mauro de Candia in die Osnabrücker Dance Company holte.

Rosa Wijsman,geboren 1996 in Holland, ist die Jüngste im Osnabrücker Ensemble, studierte bis 2016 Tanz am Royal Conservatory in Den Haag. In ihrem letzten Ausbildungsjahr machte sie ein Praktikum beim Scapino Ballett in Rotterdam.


Uraufführung von „Schwanensee – Metamorphosen einer Seele“ mit dem Osnabrücker Symphonieorchester unter Generalmusikdirektor Andreas Hotz ist am Samstag, 22. Oktober um 19.30 Uhr im Theater am Domhof. Kartentel. 0541/7600076.

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