Zum Erschrecken Zoo Osnabrück wird an Halloween zum Grusel-Kabinett

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Nicht den Pinguinen, sondern den Besuchern wollen Veranstaltungskauffrau Jennifer Ludwig, Organisator Ingo Reuther und professionelle Erschrecker beim ersten Halloween-Festival im Osnabrücker Zoo vom 28. bis 31. Oktober Gänsehaut einjagen. Foto: Jörn MartensNicht den Pinguinen, sondern den Besuchern wollen Veranstaltungskauffrau Jennifer Ludwig, Organisator Ingo Reuther und professionelle Erschrecker beim ersten Halloween-Festival im Osnabrücker Zoo vom 28. bis 31. Oktober Gänsehaut einjagen. Foto: Jörn Martens

Osnabrück . Vor Kurzem machten noch niedliche Pokémon-Monster den Zoo virtuell unsicher. Vom 28. bis 31. Oktober wird es gruseliger. Dann erobern schaurige Halloween-Gestalten zum ersten Mal den Tierpark auf dem Schölerberg. Da der Grusel aber der ganzen Familie Spaß machen soll, gibt es auch eine weniger schaurige Version für Kinder. Halloween-Fans können beim Casting am 9. Oktober einen Platz im Grusel-Kabinett ergattern.

Nicht die Löwen, Tiger oder Spinnen sollen den Besuchern an den vier Halloween-Tagen Angst einjagen, sondern ein Aufgebot an professionellen Erschreckern. „Der Zoo wird sich in eine Grusel-Landschaft mit Lichteffekten und Geräuschen verwandeln“, sagt Jenifer Ludwig, Veranstaltungskauffrau im Zoo. (Weiterlesen: Osnabrücker Zoo lädt wieder zur Pokémon-Jagd)

Drei Labyrinthe

Ingo Reuther von der Show- und Entertainment-Firma „Spirit of Poison“ wird da etwas konkreter. Für Kinder sowie Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene wird es drei Labyrinthe geben. In der „Clown Zone“ in der Tierwelt Angkor Wat gibt es für die Kleinen eine (liebe) Hexe, einen Zauberer, der mit einer mobilen Bühne und einer Mit-Mach-Show die Kinder unterhält. Außerdem können sie Gespenster basteln oder sich schminken lassen. „Wir wollen niemanden verschrecken“, begründet Reuther die Aufteilung der unterschiedlichen Labyrinthe.

Wald des Grauens

Im „Wald des Grauens“ und dem „Labyrinth der Toten“ geht es dann etwas mehr zur Sache. Allzu viel wollte Reuther darüber nicht verraten, nur dass es sich um abgesperrte Bereiche handelt, die sonst für Besucher nicht zugänglich sind, und dass sich dort Zombies herumtreiben und ein elektrischer Stuhl aufgestellt wird.

Nur Kinder in Verkleidung

Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet in den Zoo kommen, damit sich die professionellen Erschrecker von den Besuchern unterscheiden können. Wer aber Spaß daran hat, seinen Mitmenschen einen Schrecken einzujagen und mindestens 18 Jahre alt ist, der kann sich am 9. Oktober ab 13 Uhr im Haupteingang des Zoos zum „Horror-Casting“ einfinden.

Perfekte Kulisse für Grusel-Show

„Es gibt keinen besseren Ort für Halloween als den Zoo“, so Ingo Reuther. Die vielen Gänge, die Begrünungen und die Tiergeräusche eigneten sich hervorragend als Kulisse für die Grusel-Show, sagt er weiter. Reuther kennt den Osnabrücker Zoo von anderen Veranstaltungen. Irgendwann hat er vorgeschlagen, dort Halloween zu veranstalten. Seine Idee ist auf fruchtbaren Boden gefallen. „Da wir uns selbst finanzieren und auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sind, müssen wir solche Veranstaltungen machen“, erklärt Pressesprecherin Lisa Josef. (Weiterlesen: Zoo Osnabrück: Stadt will Bürgschaft übernehmen)

Üblicher Zoo-Eintritt

Die Halloween-Abende im Zoo beginnen vom 28. bis 31. Oktober jeweils ab 17.30 Uhr und enden mit einer großen Show vor dem Haupteingang um 22.30 Uhr. Sie sind allgemein zugänglich und finden statt, wenn es nicht regnet. Zu sehen gibt es große Zaubertricks, Feuer und einen Gruselhasen. Es gilt der übliche Zoo-Eintritt; Jahreskarten-Inhaber zahlen nur die Hälfte.


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