Überaus erfolgreich: KuKuK 2500. Kultur-Unterstützungskarte in Osnabrück überreicht

Von Tom Bullmann

Im Foyer des Theaters wurde die 2500. KuKuK an Kai Brüggemann (Mitte) aus Bramsche vergeben. Über den Erfolg der „Kunst- und Kultur-Unterstützungskarte“ freuen sich (v.l.n.r.): Burkhard Fromme (Leiter des Kulturbüros der LKOS), Patricia Mersinger (Leiterin FB Kultur der Stadt OS), Nadine Brandhorst (Marketing-Referentin Theater OS) und Max Ciolek (Vorstand KAOS e.V.). Foto: Tom BullmannIm Foyer des Theaters wurde die 2500. KuKuK an Kai Brüggemann (Mitte) aus Bramsche vergeben. Über den Erfolg der „Kunst- und Kultur-Unterstützungskarte“ freuen sich (v.l.n.r.): Burkhard Fromme (Leiter des Kulturbüros der LKOS), Patricia Mersinger (Leiterin FB Kultur der Stadt OS), Nadine Brandhorst (Marketing-Referentin Theater OS) und Max Ciolek (Vorstand KAOS e.V.). Foto: Tom Bullmann

Osnabrück. Aus rund 150 Veranstaltungen können Inhaber der KuKuK pro Monat auswählen, wenn sie Lust auf Kultur haben. Gerade wurde Kai Brüggemann die 2500. Kunst- und Kultur-Unterstützungskarte überreicht.

Die „Kunst- und Kultur-Unterstützungskarte“ ermöglicht es Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, aktiv am kulturellen Leben von Stadt und Landkreis Osnabrück teilzunehmen. Auch Frührenter Kai Brüggemann aus Bramsche, der von der Grundsicherung lebt, kann sich jetzt überlegen, ob er für einen Euro in die Lagerhalle oder ins Theater gehen oder vielleicht einmal an einer Stadtführung durch Osnabrück teilnehmen will: Er ist der 2500. Nutzer des Angebots, das der KAOS-Verein (Kultur für Alle Osnabrück) vor dreieinhalb Jahren initiierte.

68 Kulturanbieter machen mit

„Den Kabarettisten Volker Pispers würde ich gerne mal live erleben. Das wäre wirklich ein Traum“, sagt der 39-Jährige. 68 Kulturanbieter machen zurzeit bei dem Projekt mit und geben für Veranstaltungen KuKuK-Kontingente frei. Der erfolgreichste ist das Theater Osnabrück: „In der abgelaufenen Spielzeit haben wir 729 Karten an KuKuK-Inhaber ausgegeben“, bilanziert Nadine Brandhorst, Marketing Referentin des Theaters. Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, meint, dass die Zahlen von anderen städtischen Kulturinstitutionen niedriger seien. „Das hat aber beispielsweise damit zu tun, dass der Eintritt in Museen wie dem Museum am Schölerberg für Besucher unter 18 Jahren frei ist.“

„Ich werde die Karte sicherlich auch nutzen, um ins Kino zu gehen oder mir Konzerte anzuschauen“, sagt Brüggemann. Der Bramscher freut sich, dass er Besitzer der Karte sein kann, weil der Landkreis Osnabrück seit Anfang des Jahres im KuKuK-Boot sitzt. „Wir haben zwar erst 144 Karten an Bewohner des Landkreises ausgegeben, aber das Angebot muss sich ja auch erst einmal herumsprechen“, sagt Burkhard Fromme, Leiter des Landkreis-Kulturbüros. Er weist darauf hin, dass man die Karten in den Familienservice-Büros der Landkreisgemeinden beantragen kann, und hofft, dass demnächst noch mehr Kulturanbieter aus der Region ihre Teilnahme an KuKuK zusagen.


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