200 Meter lange Ölspur Bagger verspritzt Öl an Fassaden in Osnabrücker Innenstadt

Von Sebastian Philipp


Osnabrück. Auf einer Länge von rund 200 Metern hat ein Bagger am Freitagnachmittag in der Osnabrücker Innenstadt Öl verloren. Grund war offenbar ein geplatzter Hydraulikschlauch.

Nach Informationen unserer Redaktion riss der Schlauch, als der Bagger den Osnabrücker Nikolaiort überquerte. Der Fahrer setzte anschließend jedoch seinen Weg in Richtung Baustelle des L&T-Sporthauses fort. Wie Heiko Brosig als Vertreter der Unteren Wasserbehörde im Gespräch mit NOZ Medien mitteilt, hinterließ der Bagger auf einer Länge von rund 200 Metern Hydrauliköl, das sich auf dem Gehweg und teilweise auch an Hausfassaden absetzte.

Weitere Untersuchungen

Es sei durchaus möglich, dass das Öl auch in Regenwasserkanäle gelangt ist, sagt Brosig. Eine Gewässerverunreinigung sei daher durchaus denkbar. Untersuchungen der Kanaleingänge sollen nun zeigen, wie weit das Öl in Richtung Kanalisation vorgedrungen ist. Ein Spezialunternehmen wurde kurz nach dem Vorfall damit beauftragt, die betroffenen Straßenbereiche zu reinigen.

Es war am Freitag nicht der einzige Vorfall mit Beteiligung eines Baggers: Am Morgen steckte ein Bagger unter der Bremer Brücke fest.