Hohe Nachfrage Erneut Pokémon-Go-Jagd im Osnabrücker Zoo

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Das zweite „Poké-Weekend“ im Zoo Osnabrück findet vom 8. bis 10. September 2016 jeweils von 18.30 Uhr bis 21 Uhr statt. Foto: Elvira PartonDas zweite „Poké-Weekend“ im Zoo Osnabrück findet vom 8. bis 10. September 2016 jeweils von 18.30 Uhr bis 21 Uhr statt. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Am Wochenende steht der Osnabrücker Zoo ganz im Zeichen der Spiele-App Pokémon Go. Von Donnerstag, 8. September, bis Samstag, 10. September, können sich Zoobesucher wieder auf die Jagd nach den digitalen Monstern begeben.

Zu den bisherigen Pokémon-Veranstaltungen am Schölerberg kamen nach Angaben des Zoos mehr als 8.000 Besucher. Rund 34.000 Euro wurden so bereits für die neue Löwenanlage eingenommen.

Große Nachfrage

Aufgrund der großen Nachfrage können Pokémon-Go-Spieler nun von Donnerstag- bis Samstagabend von 18.30 Uhr bis 21 Uhr ein weiteres Mal Jagd auf die kleinen Taschenmonster machen. Der Eintritt kostet 5 Euro, wobei die Einnahmen für den Verein „Löwen für Löwen“ und damit die Vergrößerung der Löwenanlage verwendet werden sollen. (Weiterlesen: Mehr Geschichten aus dem Osnabrücker Zoo lesen Sie im NOZ-Themenportal.)

24 Poké-Stops und zwei Arenen auf Zoo-Gelände

„Wir aktivieren wie gehabt den ganzen Abend über zahlreiche Lockmodule, die zusätzliche Pokémon anlocken. Die Pokémon-Jäger werden also definitiv auf ihre Kosten kommen“, wird Max Boberg, Auszubildender zum Veranstaltungskaufmann in einer Pressemitteilung des Zoos zitiert. Insgesamt befinden sich 24 Poké-Stops und zwei Kampfarenen auf dem Zoo-Gelände.

Gastronomie hat geöffnet

Auch wenn die Tierhäuser geschlossen bleiben, um Tiere mit festem Schlafrhythmus nicht zu stören: Auf den Außenanlagen haben Pokémon-Fans die Möglichkeit, zur Abwechslung auch viele echte Tiere zu beobachten. Wen das Einfangen der Pokémon hungrig macht, kann sich an der Gastronomie am Affentempel stärken, denn diese bleibt abends geöffnet. Zum Schutz von Mensch und Tier bittet der Zoo wieder darum, die Besucherwege beim Spielen nicht zu verlassen.


Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar mehr als 3.627 Tiere aus 295 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis Ostern 2017 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2015 besuchten den Zoo Osnabrück rund 1.015.000 Besucher.

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