„Keine Alternativen genannt“ Güterbahnhof: Osnabrücker Grüne kritisieren den OB

Der Bebauungsplan für den Güterbahnhof ist verabschiedet, der Streit geht weiter. Foto: Michael GründelDer Bebauungsplan für den Güterbahnhof ist verabschiedet, der Streit geht weiter. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Fraktion der Grünen kritisiert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert für seine Haltung zum Güterbahnhof. Er habe seine Zustimmung zum Bebauungsplan verweigert, ohne Alternativen aufzuzeigen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit seiner Ablehnung habe sich der OB seiner Verantwortung für den Güterbahnhof nicht gestellt, schreibt der Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn. Als Stadtbaurat und Oberbürgermeister habe Griesert den Prozess über viele Jahre intensiv begleitet. Der Rat habe eine Veränderungssperre erlassen und bis zum gesetzlich erlaubten Maß verlängert, um den Gesprächen die nötige Zeit zu geben. „Dennoch hat uns der OB nicht einen konkreten Kompromissvorschlag auf den Tisch gelegt“, beklagt Hagedorn.

Faktisch habe es auch keine Alternative gegeben, räumt der Fraktionschef ein. Das Konzept der Eigentümer sei mit dem lange formulierten Ziel, an dieser Stelle ein Gewerbegebiet zu entwickeln, unvereinbar gewesen. Dazu müsse man stehen und sich „nicht in wohlformulierten Reden aus der Verantwortung stehlen“, kritisiert Jens Meier als Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses.


3 Kommentare