„Daten bleiben anonym“ Test für Wahlprognose des Gymnasiums „In der Wüste“


Osnabrück. Die Mathe-AG des Gymnasiums „In der Wüste“ ist für seine guten Wahlprognosen inzwischen bekannt. Am Samstag testeten die Schüler die Fragebögen für die Kommunalwahl in der Innenstadt.

Die Schüler waren am Samstag unter anderem auf dem Wochenmarkt am Dom unterwegs, um im Gespräch mit Passanten eventuell unverständliche Fragestellungen und andere Fehler aufzudecken. 55 Schüler zwischen 15 und 19 Jahren gehören zu der Gruppe, die bei der Kommunalwahl bereits ihre 6. Hochrechnung erstellt.

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Um 18 Uhr, wenn am kommenden Sonntag die Wahllokale schließen, wollen sie bereits ihre Prognose veröffentlichen. Bei vergangenen Wahlen lagen sie sehr nah am tatsächlichen Ergebnis.

Insgesamt wollen sie dafür 4000 Wähler in ausgewählten Lokalen bitten, ein zweites Mal ihre Kreuze zu setzen. Gefragt wird außerdem nach aktuellen Osnabrücker Themen wie dem Neumarkt. Mehr als 16 Fragen dürfe ein Bogen für die Wahlprognose nicht enthalten, sagt Lehrer Thorsten Fraas. Sonst werde er zu lang und wirke dadurch abschreckend. „Die Daten bleiben selbstverständlich anonym“, betont er.


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