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Softwareanbieter in der IT-Branche OB Griesert besucht Firma Archimedon in Osnabrück

Von Andre Pottebaum

Bei seinem Besuch der Firma Archimedon übergibt OB Griesert Geschäftsführer Wolfgang Nicolai ein Bild der Stadt Osnabrück. Auf dem Bild von links: Wolfgang Nicolai, Alexander Stewing, Bernd Holt, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Jan Düttmann. Foto: Elvira PartonBei seinem Besuch der Firma Archimedon übergibt OB Griesert Geschäftsführer Wolfgang Nicolai ein Bild der Stadt Osnabrück. Auf dem Bild von links: Wolfgang Nicolai, Alexander Stewing, Bernd Holt, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Jan Düttmann. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) hat das Software-Unternehmen „Archimedon“ besucht und als Gastgeschenk ein Bild der Osnabrücker Altstadt überreicht. Erst Anfang des Jahres hatte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Minden in die Hasestadt verlagert.

Gegründet hatten Geschäftsführer Wolfgang Nicolai und Prokurist Jan Düttmann das Unternehmen 2004 in Minden, 2010 eröffnete der Software-Anbieter erstmals einen Standort in Osnabrück. Seit nun mehr 12 Jahren entwickelt die Firma Software-Lösungen insbesondere für das Projektmanagement, um über sämtliche Projekte die in einem Unternehmen anfallen einen Überblick zu erhalten. „Mit unserem Tool haben Kunden eine ganzheitliche Sicht. In einem System erhalten sie alle Informationen über das Projektmanagement, die Projektplanung und -durchführung aber auch über den Einsatz der Mitarbeiter, das Stundenkontingent sowie das zu erreichende Ergebnis“, sagt Jan Düttmann.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zeigte sich beeindruckt von der Innovationsfreude des Osnabrücker Unternehmens aber auch von den Anwendungsmöglichkeiten des Software-Programms. Zeitgleich können mit dem Tool zwischen 10.000 und 12.000 Projekte in einem Unternehmen organisiert werden, dass sich zudem problemlos mit anderen Anwendungen wie SAP-Programmen oder Zeiterfassungssystemen synchronisieren lässt. Für die Anwender sei die Pflegbarkeit und Kostengünstigkeit des Systems entscheidend sowie der Support bei Unstimmigkeiten in der Benutzung.

Seit 2016 Hauptsitz des Unternehmens in Osnabrück

Seit Anfang des Jahres hat das Unternehmen seinen Hauptsitz dauerhaft in die Hasestadt verlagert. Geschäftsführer Wolfgang Nicolai begründete die Entscheidung sowohl mit privaten als auch mit beruflichen Gründen. „Ich habe mir schon sehr früh Gedanken gemacht, dass ich nicht bis zum Umfallen weiterarbeiten, sondern die Firma in die richtigen Hände übergeben möchte.“ Zudem sei die Rekrutierung von Absolventen der Hochschule, aber auch die Nähe zu anderen Unternehmen in Osnabrück ein wichtiger Standortfaktor für die künftige Ausrichtung des Software-Anbieters.

Mittlerweile beschäftigen die Neu-Osnabrücker 16 Mitarbeiter, davon 10 in Festanstellung. Einige von ihnen sind ehemalige Studenten der Hochschule Osnabrück, die über Praktika, Praxissemester oder Bachelor- und Masterarbeiten den Weg zum ehemaligen Mindener Unternehmen gefunden haben und sich für eine spätere Qualifikation empfehlen konnten.

Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“

In Zukunft will sich das Unternehmen weiterentwickeln und langsam wachsen. Dazu soll das desktopbasierte Software-Tool künftig auch als browserbasierte Anwendung erscheinen, um eine Nutzbarkeit auf dem Smartphone oder dem Tablet zu ermöglichen. Ziel sei es Mitte des nächsten Jahres damit auf dem Markt zu erscheinen.

Mit der Weiterentwicklung der betriebseigenen Software sollen die Benutzeroberfläche vereinfacht und der konzeptuelle Aufbau des Programms nachhaltig gestaltet werden. Dazu erhält das Osnabrücker Unternehmen Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ in Höhe von 100.000 Euro.