An der Halle Gartlage Am Wochenende große Dinosaurier-Ausstellung in Osnabrück

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Osnabrück. Am 13. und 14. August 2016 können Besucher über 50 verschiedene Urzeit-Kreaturen in der Ausstellung „Dinosaurier im Reich der Urzeit“ bestaunen. Manche sind acht Meter hoch und 28 Meter lang.

Seit gestern setzen vier Männer auf dem Gelände der Halle Gartlage riesige Dinosaurierkörper zusammen, heben die übermenschengroßen Figuren aus 22 großen Lastwagen. Ein drei Meter hoher Tyrannosaurus-Rex mit angriffslustig gestrecktem Körper steht schon zähnebleckend am Eingang.

Vom 13. bis 14. August können Besucher jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Ausstellung „Dinosaurier im Reich der Urzeit“ über 50 lebensgroße Modelle der Riesendechsen bestaunen. Die bis zu acht Meter hohen und 28 Meter langen Dinos bestehen aus einem stabilen Eisengitter im Inneren und außen aus Polyesther, der handbemalt wurde.

52 Riesenechsen

Die „Tiere“ haben schon einige Deutschlandtouren auf dem Buckel. „Einmal im Jahr müssen sie restauriert werden, denn die Kinder klettern natürlich gerne darauf und fassen alles an“, sagt Veranstalter Mario Sperlich, der insgesamt 109 Modelle besitzt. „Es ist nicht wie im Museum, wo die Kinder nur schauen dürfen, hier haben sie das haptische Erlebnis.“

Manche der Modelle sollen sich auch bewegen können und Geräusche machen. Die meisten Kinder fänden die gefährlichen Fleischfresser-Dinos am besten, erzählt der Veranstalter.

Bis zu vier Tonnen schwer

Schon seit 18 Jahren tourt der Magdeburger Mario Sperlich mit Dinosauriern durch Deutschland, dieses Jahr wieder von März bis Ende Oktober. Nach Osnabrück kommt er nun zum ersten Mal.

Bevor sich am Wochenende 52 Dinosaurier auf der 5000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche tummeln werden, müssen noch Felsen und Pflanzen hergerichtet werden, was weitaus zeitaufweniger sei als das Verladen der Dinos, die mitunter 4 Tonnen schwer sein können. Das Gewicht verhindert, dass die Figuren von starkem Wind umgehauen werden.

Hohe und flache Modelle

Ein riesiges Urzeit-Krokodil windet sich mit offenem Maul am Boden. Weit hinaufgucken muss man dagegen zum Kopf des höchsten Dinosauriers, dem acht Meter hohen Diplodomus, „Die Kinder nennen ihn nur Langhals“, sagt Sperlich. Dem T-Rex würden die jungen Besucher dagegen oft den Spitznamen „Scharfzahn“ geben.

Unter einem großen blauen Zelt wird in sechs 3-D-Filmen à 30 Minuten vom möglichen Leben der Dinosaurier erzählt. Dioramen zeigen im Außenbereich animierte Modelle. In einem Ausgrabungscamp können Kinder (und natürlich auch erwachsene Hobbyarchäologen) das Skelett eines Plateosaurus, einem friedlichen Landdinosaurier, im Sand freilegen.


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