Völkerfreundschaft stärken Zwei Osnabrücker auf Friedensfahrt nach Russland

Oberbürgermeister Griesert übergibt eine Friedensbotschaft an die Osnabrücker Hannes Henkelmann und Joachim Rein (von links). In Twer, der russischen Partnerstadt von Osnabrück, wird die Botschaft an den Bürgermeister der Großstadt übergeben. Foto: Stadt Osnabrück/Nina HossOberbürgermeister Griesert übergibt eine Friedensbotschaft an die Osnabrücker Hannes Henkelmann und Joachim Rein (von links). In Twer, der russischen Partnerstadt von Osnabrück, wird die Botschaft an den Bürgermeister der Großstadt übergeben. Foto: Stadt Osnabrück/Nina Hoss

Osnabrück. Vom 7. bis 21. August nehmen zwei Osnabrücker an einer Friedensfahrt zwischen Berlin und Moskau teil. Ziel ist die bessere Völkerverständigung zwischen Deutschland und Russland. Mit auf den Weg nehmen die Reisenden eine Friedensbotschaft, die Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an seinen Amtskollegen in der russischen Partnerstadt Twer gerichtet hat.

Die Friedensfahrt von Berlin nach Moskau wurde durch eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschen und Russen hervorgerufen. Am 7. August starteten rund 250 Teilnehmer und über 70 Fahrzeuge am Brandenburger Tor in Berlin, um sich auf eine lange Reise zu begeben. Mit dabei sind die Osnabrücker Hannes Henkelmann und Joachim Rein, die auf der rund zwei Wochen dauernden Fahrt 4200 Kilometer zurücklegen und sechs europäische Länder durchqueren werden.

„Ich habe die Aktion im Internet entdeckt und mich spontan entschieden, an der Friedensfahrt teilzunehmen – aus politischer Überzeugung“, sagt Hannes Henkelmann. Wie den anderen Teilnehmern der Fahrt, missfällt ihm die negative mediale Berichterstattung über die politischen Entwicklungen in Russland. Im Vordergrund, stehen laut den Initiatoren der Friedensfahrt , „Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten.“ „Mit der Friedensfahrt setzen wir ein Zeichen und verbinden Menschen, Vereine, Städte, Firmen und letztlich zwei verschiedene Völker“, heißt es weiter.

Friedensbotschaft an Bürgermeister in Twer

An verschiedenen Orten entlang der Reiseroute werden die Teilnehmer zu Kundgebungen, Konzerten oder Begegnungen mit Menschen und öffentlichen Repräsentanten anhalten, um den Austausch zwischen den Völkern zu verstärken. Außerdem werde laut Hannes Henkelmann an einem Treffen mit Präsident Putin gearbeitet, um ein gestiftetes Bild einer Künstlerin als Zeichen der Völkerverständigung zu übergeben. Unterstützung bekommt die Initiative von Willy Wimmer einem ehemaligen CDU-Politiker, der auf der Auftaktveranstaltung am Brandenburger Tor zu Gast war.

Kontakt aufnehmen werden die beiden Osnabrücker Hannes Henkelmann und Joachim Rein zudem mit dem Bürgermeister der russischen Großstadt Twer, Partnerstadt von Osnabrück . Oberbürgermeister Wolfgang Griesert überreichte beiden eine Friedensbotschaft an seinen Amtskollegen, in der zu mehr Frieden und Solidarität aufgerufen wird. „Mit unseren städtepartnerschaftlichen Beziehungen und dem Austausch unserer Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter sowie dem bürgerschaftlichen Engagement tragen wir dazu bei, den Weg des respektvollen Umgangs und der Verständigung zu gehen. Unsere gelebte Städtepartnerschaft ist eine wichtige Grundlage für die friedlichen Beziehungen zwischen den Menschen unserer Städte“, heißt es in dem Schreiben.

Am 21. August werden die Teilnehmer in Berlin zurückerwartet. Interessierte können sich auf der Homepage der Bürgerinitiative über die Fahrt und den Hintergrund der Reise informieren.


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