Start am 30. Juli 2016 mit Flashmob Osnabrücker Kulturprogramm zum Thema „Zeit“

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Osnabrück. „100 Tage, ein Thema: Zeit!“: Unter diesem Motto bietet der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück ab Ende Juli 2016 ein neues Schwerpunktthema der Kultur an.

Wer am 30. Juli 2016 um 12 Uhr auf dem Osnabrücker Nikolaiort stehen und dort Wecker klingeln, rasseln, scheppern hören sollte, wird sich darüber keine Sekunde wundern müssen. Mit einem überraschenden Wecker-Flashmob wird dann das Osnabrücker „Kulturextra 2016“ zum Thema Zeit beginnen. 100 Tage lang, bis Anfang Oktober, laufen 68 Kulturprojekte zu diesem Thema. Hier weiterlesen: „Forma Forma“ - die Installation in der Kunsthalle Osnabrück.

„Wir wollen Vielfalt zeigen“

„Wir wollen die Vielfalt der Osnabrücker Kulturszene zeigen“, sagte gestern dazu Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereiches Kultur. Zuletzt waren die Themen Hund und Garten in Form von Kulturschwerpunkten behandelt worden. Nun geht es also um ein Thema, das allen, die durch ihren Alltag hetzen und stets das Gefühl haben, einfach zu nichts zu kommen, auf den Nägeln brennen sollte: Zeit. Hier weiterlesen: Neue Bilder des Osnabrücker Malers Christoph Seidel.

Einfach mal nichts tun

Künstler Stephan US soll am Eröffnungstag, dem 30. Juli, ab 13.14 Uhr den richtigen Umgang mit dieser kostbaren Lebensressource vorführen. In seiner Performance wird er einfach daliegen und nichts tun, während die Passanten um ihn herum eiligen Schrittes den Platz überqueren. Hier weiterlesen: Osnabrücker Museumsquartier: Was soll die neue Leitung können?

Kubus aus Eisblöcken

Highlights des Programms sollen den Angaben nach eine Installation während der Kulturnacht am 27. August auf dem Marktplatz und ein Schwerpunktwochenende vom 22. bis zum 25. September sein. Während der Kulturnacht soll vor den Augen der Zuschauer ein Kubus aus Eisblöcken in der Sommerwärme langsam schmelzen und so das Vergehen der Zeit sichtbar machen. Hier weiterlesen: Publikation über Gärten in Osnabrück.

Im Alltag der Menschen

Wie Patricia Mersinger sagte, habe ihr eigener Arbeitsalltag auf das Thema Zeit aufmerksam gemacht. „Es gibt nie Zeit, einmal innezuhalten“, sagte sie. Nach ihren Worten sollen die Kulturangebote bewusst im Alltag der Menschen platziert werden. Mit dem rund 40000 Euro teuren Programm sollen aber auch Besucher aus umliegenden Städten wie Münster, Bielefeld oder Enschede nach Osnabrück gelockt werden. Hier weiterlesen: Osnabrücker Buch über Vordemberge-Gildewart.

Kultur im Einkaufsbereich

„Mit dem Programm sollen bewusst Hemmschwellen abgebaut werden“, sagte Projektleiterin Anke Bramlage. Entsprechend werde es Kulturaktionen dort geben, wo sie nicht erwartet würden, etwa in Einkaufsbereichen. Während sich das Programm vor allem auf Ausstellungen an Orten wie der Stadtgalerie, dem BBK-Kunstquartier oder der Galerie „hase29“ stützt, sind die größeren Kultureinrichtungen wie das Theater, die Kunsthalle oder das Felix-Nussbaum-Haus bei diesem Programm nicht dabei. Hier weiterlesen: Fragen und Fakten: Was ist die Osnabrücker VG-Initiative?

Info:www.100tagezeit.de (ab 20. Juli 2016 freigeschaltet).


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