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Tod vor dem vierten Geburtstag Mord in der Kinderfachabteilung: Osnabrücker Junge Rudolf Menke wurde Opfer von nationalsozialistischen Ärzten


Osnabrück. Ob Karl und Elisabeth Menke jemals erfahren haben, dass ihr Sohn ermordet wurde? Rudolf war drei Jahre alt, als er in die sogenannte Kinderfachabteilung der Landes-Heil- und -Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen wurde. Monate später war er tot. Wie die Recherchen für die Stolpersteinverlegung in Osnabrück ergaben, ist der Junge „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ Opfer seiner Ärzte geworden, die sich der nationalsozialistischen Ideologie unterworfen hatten.

Auch das gehörte zum Rassenwahn der Nationalsozialisten: Menschen mit Behinderungen waren der Gefahr ausgesetzt, als „lebensunwert“ eingestuft zu werden. Bereits in den 1920er-Jahren, lange vor der Machtergreifung, hatte Adolf Hitler angekü

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