Kamele und Pferde in der Manege Circus Werona gastiert in Sutthausen


Osnabrück. Zurzeit gastiert der Circus Werona auf dem Feld an der Sutthauser Straße. Donnerstag war Premiere mit Artisten, Tieren und Elsa, Anna und Olaf.

Manege frei für die Akrobaten. Der Circus Werona gastiert zurzeit auf dem Feld an der Sutthauser Straße. Clowns, Akrobaten, Artisten, Pferde und Kamele hat Zirkusdirektor Mario Sperlich nach Osnabrück gebracht. Im Zirkuszelt geht es um klassische Zirkuskunst.

Atemberaubende Luftnummern

Zur Premiere am Donnerstag hatten sich die Artisten wieder frisch herausgeputzt. Bei atemberaubenden Luftnummern in der Manegenkuppel oder artistischen Einlagen am Boden stockte den meist jungen Besuchern der Atem. Für Begeisterung sorgten die Tierdressuren mit den Kamelen oder prächtigen Araber-Hengsten. Als besonderes Highlight für die Kinder gibt es im Circus Werona Elsa, Anna und Olaf, die Stars aus dem Film „Die Eiskönigin“ live in der Manege und zum Anfassen.

Kamelbabys

In der Pause konnten die Besucher die gut 40 Tiere des Zirkus bewundern. Zu denen gehören auch die drei Monate alten weißen Kamelbabys. Da die Kleinen noch zu jung für die Manege sind werden auch die Muttertiere zurzeit geschont und treten nicht auf. Gleichzeitig können Kinder in der Manege auf Pferden und Kamelen reiten.

Bis zum 10. Juli gibt es im großen Zirkuszelt täglich um 16 Uhr eine Vorstellung. Sonntags startet das Programm bereits um 14 Uhr, dienstags ist im Circus Werona spielfrei. Karten sind jederzeit unter 0177/6285759 vorbestellbar.

Durch Unwetter in Osnabrück gelandet

Dass der Circus Werona jetzt in Osnabrück gastiert ist ein reiner Zufall. Eigentlich war die Gruppe gerade in den Niederlanden auf Gastspielreise. Nach den schweren Regenfällen dort standen einige Spielorte unter Wasser. So reiste der Circus nach Osnabrück weiter. Sperlich freut sich über den Besuch in der Hasestadt. „Zirkus ist die älteste Kultur“, meint er. Die Zirkusfamilie in der 5. Generation ist jetzt seit 25 Jahren mit dem eigenen Zirkus unterwegs. „Ich selbst bin im Wohnwagen geboren“, lacht Direktor Sperlich. Und auch seine Kinder sind in dem Familienunternehmen aktiv.


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