zuletzt aktualisiert vor

Was ändert sich für Kunden? „Jonathans & Annas Laden“ in der Johannisstraße bald ohne Anna

Von Sven Kienscherf

Das soziale Kaufhaus „„Jonathans & Annas Laden“ an der Johannisstraße heißt bald wohl nur noch „Jonathans Laden“. Foto: Sven KienscherfDas soziale Kaufhaus „„Jonathans & Annas Laden“ an der Johannisstraße heißt bald wohl nur noch „Jonathans Laden“. Foto: Sven Kienscherf

Osnabrück. Das soziale Kaufhaus „Jonathans & Annas Laden“ an der Johannisstraße heißt bald wohl nur noch „Jonathans Laden“. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) zieht sich aus dem Laden zurück und eröffnet in der Nähe ein Café. Was bedeutet das für die Kunden?

„Jonathans & Annas Laden“ in der Johannisstraße 88 war ursprünglich ein Zusammenschluss von zwei Läden. Jonathan wurde von der Möwe gGmbH betrieben, Anna vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), sagte Thomas Schulke, Möwe-Betriebsleiter. „Vor vier Jahren sind wir unter ein gemeinsames Dach gezogen.“ Unter anderem werden in dem Kaufhaus Langzeitarbeitslose qualifiziert.

Aus Beschäftigungsprojekt aussteigen

Der SkF hat sich nun entschlossen, aus dem Beschäftigungsprojekt und damit aus dem Kaufhaus auszusteigen. „Die Fördermittel für solche Integrationsmaßnahmen sind zurückgefahren worden, wirtschaftlich rechnet sich das für uns nicht mehr“ sagte Birgit Ottens, Geschäftsführetin vom SkF gegenüber unserer Redaktion. Stattdessen eröffnet der SkF im August direkt nebenan ein Café und will sich auf die Unterstützung von alleinerziehenden Frauen mit Kindern und jungen Familien konzentrieren. Der SkF will dort auch gebrauchte Baby-und Kleinkindersachen verkaufen. Damen- und Kinderbekleidung werde es aber auch weiterhin in dem sozialen Kaufhaus geben, sagt Möwe-Geschäftsführer Schulke.

Möbel und Bekleidung

Für den Kunden ändere sich also nichts. Sowohl das Angebot an Möbeln und Bekleidung als auch die Fahrradwerkstatt blieben erhalten. Langzeitarbeitslose, die bisher über den SkF beschäftigt waren, werden von der Möwe weiterbeschäftigt. Lediglich das Namensschild werde demnächst in „Jonathans Laden“ geändert, so Schulke.

Streit habe es mit dem SkF nicht gegeben, betont Schulke. „Wir sind im besten Einvernehmen auseinandergegangen.“