Samstag Eröffnung mit OB Griesert Osnabrück feiert den Haseuferweg mit einem Fest

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Die letzten Arbeiten am Haseuferweg werden noch erledigt. Am Samstag, 18. Juni, wird Eröffnung gefeiert. Foto: Jens LintelDie letzten Arbeiten am Haseuferweg werden noch erledigt. Am Samstag, 18. Juni, wird Eröffnung gefeiert. Foto: Jens Lintel

Osnabrück. Radler haben jetzt eine Alternative zur Mindener Straße: Der Haseuferweg ist auch zwischen der Schellenbergbrücke und dem Seilerweg befahrbar. Am Samstag lädt die Stadt zur Lückenschlussfeier ein, von 12 bis 16 Uhr am Ufer in der Nähe der beiden Brückenunterquerungen im Fledder. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gibt den Abschnitt um 14 Uhr frei.

Der Haseuferweg ist ein Angebot an Freizeitradler, aber auch an Berufspendler aus den östlichen Stadtteilen und dem Raum Bissendorf. Um mehr Autofahrer zum Umstieg aufs Rad zu motivieren, hat die Stadt knapp 900000 Euro für eine naturnahe Wegeverbindung abseits der Hauptverkehrsstraßen freigegeben. Der größte Teil dieser Summe floss in zwei Betonbauwerke, mit denen die Eisenbahnstrecke nach Hannover unterquert werden musste. Außerdem entstand eine kleine Brücke über den Röthebach.

Kanufahrer laden ein

Mit dem 2,5 Kilometer langen Uferweg in Fledder und Voxtrup hat die Stadt den größten offenen Abschnitt der Fuß- und Radwegverbindung nun geschlossen. Nur in der Innenstadt ist noch ein kleines Stück zwischen Hasemauer und Wachsbleiche offen.

Zur Eröffnung gibt es ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten: Der Wassersportverein Osnabrück bietet bei ausreichendem Wasserstand Kanufahren auf der Hase an. Besucher können den neuen Abschnitt erkunden und sich auf die Suche nach am Fluss versteckten Geocaches begeben. Mit etwas Glück gibt es dabei einen Preis zu gewinnen. Für Musik sorgt die Jazz-Combo der Gesamtschule Schinkel, für Kaffee und Kuchen sorgen die Landfrauen aus Schledehausen und Belm.

Das rollende Umweltlabor „Grashüpfer“ lädt zur Erforschung der Hase ein, mehrere Institutionen, die sich der Natur und Landschaft verbunden fühlen, stellen ihre Arbeit vor. Dazu gehören das Projekt „Lebendige Hase“ des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz, der Verein zur Revitalisierung der Haseauen, der Natur- und Geopark Terra.vita, der Zweckverband Hasetal, der Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL) und der Bürgerverein Schinkel.

Gefeiert wird an der neuen Bahnunterquerung zwischen der Schellenbergbrücke und dem Seilerweg. Grafik: Stadt Osnabrück

Am besten mit dem Rad kommen

Das Veranstaltungsgelände in der Nähe des Seilerwegs ist von Osnabrück aus am besten durch den Hasepark zu erreichen. Auch aus Bissendorf bietet sich die Anreise mit dem Rad über den Haseuferweg an. Dazu bietet der ADFC geführte Radtouren an, die am 18. Juni jeweils um 12.45 Uhr vom Theatervorplatz in Osnabrück und vom Rathausvorplatz in Bissendorf starten (Rückkehr jeweils gegen 16 Uhr). Von der Mindener Straße besteht Zugang über den Seilerweg zum Veranstaltungsgelände. Von der Bushaltestelle „Finkenweg“ ist ein Fußweg von etwa 15 Minuten einzuplanen. Die Stadt weist darauf hin, dass für Autos nur begrenzte Parkmöglichkeiten entlang der öffentlichen Straßen Seilerweg und Heideweg zur Verfügung stehen.

Durchgehend erlebbar

Die Idee für den Haseuferweg entstand bereits in den 50er Jahren. Damals war nicht absehbar, dass die Hase auf Passagen wie dem früheren Stahlwerksgelände, dem Abschnitt zwischen Neuer Mühle, Alando Palais und Neumarkt und dem ehemals mit Beton verschlossenen Bereich „Öwer de Hase“ einmal durchgehend erlebbar sein würde. „Wir freuen uns darüber, dass wir das neue Stück jetzt freigeben können“, sagen Lutz Vorreyer vom Fachbereich Städtebau und Christiane Balks-Lehmann vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, die den Ausbau federführend geplant und begleitet haben.


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