Zukunftsfähige Unternehmenskultur Auszeichnung für Osnabrücker WMS Treuhand GbR

Von Robert Schäfer


Osnabrück. Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen WMS Treuhand GbR ist für seine „zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ausgezeichnet worden. Zum erfolgreichen Abschluss des sogenannten INQA-Audits (Initiative Neue Qualität der Arbeit) gab es jetzt eine Urkunde.

Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales schafft eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen. Ziel des Zertifikats „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen und so für motivierte Mitarbeiter zu sorgen.

Erstes Unternehmen der Region mit INQA

Die 160 Mitarbeiter der WMS Treuhand GbR haben sich als erstes Unternehmen der Region diesem Audit unterworfen und es auch erfolgreich abgeschlossen. Nun wurde die Sozietät nun mit der offiziellen Abschlussurkunde ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, meinte Matthias Upmeier, geschäftsführender Partner der Kanzlei. „Arbeiten macht bei uns Spaß“, ist er sich sicher.

Bürgermeister Burkhard Jasper und Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK, stellten die positive Ausstrahlung der Auszeichnung für die ganze Region heraus. „Das Audit schafft nicht jeder“, bestätigte Graf. Zertifikate seien gut, aber nur ein Teil. „Die eigentliche Arbeit wird vor Ort in den Unternehmen geleistet.“

„Die Substanz wurde deutlich verbessert“

Ohne die Mitarbeiter werde keine Unternehmenskultur zukunftsfähig sein, meint auch Nicola Peschke von der Bertelsmanngruppe. Mithilfe des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur könnten sich Unternehmen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo Verbesserungspotenziale liegen. „Unternehmenskultur basiert auf den unausgesprochenen Erwartungen, die in Handlungen umgesetzt werden“, meint auch Torsten Wächter, der die WMS als Prozessbegleiter unterstützt hatte. Das Verhalten in einem Unternehmen orientiere sich an den Führungskräften. „Wir wollen nicht die Unternehmenskultur verändern, sondern schauen, was man besser machen kann.“ Mehr als ein Jahr habe man in 13 Projekten daran mit allen Mitarbeitern gearbeitet. „Die Substanz wurde deutlich verbessert“, meinte Wächter.

Das sieht auch Dominik Unterdörfel aus der Mitarbeiter-Projektgruppe so. „Gutes wie die Sportgruppen wurde gestärkt“, berichtete er. Es seien aber auch Schwachpunkte in der Unternehmenskultur angesprochen worden. „Ein Lob wäre manchmal schön“, habe er während des Programms als Kritikpunkt geäußert. Jetzt freue er sich darüber, dass die Vorgesetzten ihm ihre Wertschätzung auch ganz offen zeigten.