19. Straßenmusikfest Witzbold gewinnt „Goldene Säge“ in Osnabrück

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Für seinen Auftritt im Unterhemd erntete Preisträger Robert Kauffmann schallendes Gelächter. Foto: Angela von BrillFür seinen Auftritt im Unterhemd erntete Preisträger Robert Kauffmann schallendes Gelächter. Foto: Angela von Brill

Osnabrück. Mit Liedern in bester Heinz-Erhard-Tradition hat Robert Kauffmann aus Hüls bei Krefeld am Samstag in Osnabrück die „Goldene Säge“ gewonnen. Am 19. Straßenmusikfest beteiligten sich insgesamt 35 Ensembles, wie die Veranstalter vom Verein Fokus mitteilten.

Die Jury hatte es nicht leicht, aus den vielen ebenso spannenden wie lustigen Beiträgen die Sieger zu küren. Doch bei der Vergabe der „Goldenen Säge“, des Preises für die lustigste und skurrilste Darbietung, waren sich die Experten schnell einig. Erhalten hat den begehrten Preis „Der Kauffmann“ , ein im ersten Moment unscheinbar wirkender Künstler, der Lieder zur akustischen Gitarre sang. Aber die Texte hatten es in sich: Es ging um Bier, Schnaps und Besäufnisse, aber diese eher profanen Themen waren in bester Heinz-Erhard-Tradition getextet und gereimt. Das Publikum der Gala zur Preisverleihung quittierte den grandios-witzigen Auftritt des Kauffmanns mit schallendem Gelächter.

Die Preise für die beste Ensembleleistung gingen an das Trio „Die fiesen Friesen“ , die ihrem Namen alle Ehre machten und fies-komische Texte vortrugen sowie an das Quartett Zargenbruch aus Berlin-Neukölln. Zargenbruch überzeugte mit stimmigen Arrangements auf Gitarre, Bassukulele, Perkussion und Gesang sowie einem international-ausgerichteten Liedprogramm.

Auch der Preis in der Kategorie bester Solokünstler geht nach Berlin: Der Banjo- & Dobrospieler Borwin Kohnert erfreute das Publikum mit authentisch vorgetragenen Songs in der amerikanischen Folk-Tradition.

Für den letzten zu vergebenden Preis gab es mit einem Publikumspreis eine Neuerung. Zur Wahl standen zwei junge Duos, die in den Vorjahren schon einmal den Nachwuchspreis des Osnabrücker Straßenmusikfestivals gewonnen hatten: „Nick & June“ aus Nürnberg sowie „Nia“ aus Gelsenkirchen und Dortmund. Da beide Ensembles einen tollen Auftritt hinlegten und der Applaus gleich groß war, wurde der Preis schließlich geteilt.


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