Konzert in Osnabrück Lutherhaus feierte zehnjähriges Jubiläum

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Frauengruppe Hussy Hicks beim Jubliäumsprogramm im Lutherhaus. Foto: Swaantje HehmannFrauengruppe Hussy Hicks beim Jubliäumsprogramm im Lutherhaus. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Draußen frisch gestrichen, drinnen mit frischer Musik: Zum zehnjährigen Bestehen zeigte sich das Lutherhaus von seiner besten Seite.

Mitten im Song rafft Julz Parker ihr Gitarrenkabel zusammen, geht von der Bühne und tritt Peter Finger entgegen, der in der „Durchreiche“ steht, der Getränkeausgabe im Lutherhaus. Von hier aus verfolgt Hausherr Peter Finger das Konzert von Hussy Hicks, einem australischen Frauenduo, das zur Jubiläumsfeier gerade in Quartettformation auftritt. Julz Parker reicht dem verdutzten Finger ihre Gitarre und fordert ihn auf, zum schwingenden Schiebeblues „Whole Lotta Goodness“ ein Solo beizutragen. Das Publikum ist begeistert. Zwischenapplaus. Die Szene gerät zum Höhepunkt der Feierlichkeiten, mit denen hier das zehnjährige Jubiläum begangen wird.

Mit einem Konzert von Peter Finger waren die Feierlichkeiten am Freitag gestartet. Er präsentierte nicht nur neuere Kompositionen, sondern hatte zum Geburtstag seines „zweiten Wohnzimmers“ einige ältere Stücke auf die Setliste gepackt, die er lange Zeit nicht mehr live gespielt hat.

Empfang am Samstag

„Das Lutherhaus bereichert die Osnabrücker Kulturlandschaft“, sagte Bürgermeister Burkhard Jasper während eines Empfangs am Samstag, den Finger dazu nutzte, sich bei seiner Frau Odile und seinem Mitarbeiter Ingo Lohr für deren Unterstützung zu bedanken. Und dann gab es natürlich Live-Musik für alle: Nach dem Auftritt von Biber Hermann, der einmal mehr seine Qualitäten als Meister der Gitarrensaiten unter Beweis stellte, sorgte das italienische Duo Andrea und Serena für Begeisterung. Gitarrist Andrea begleitete seine Partnerin Serena mit der akustischen Gitarre bei aparten Liedern über das Zirkusleben oder den Basar in der usbekischen Provinzstadt Tschirtschik, der Heimat der Sängerin.

Musikalisch ausgefuchst

Die Hussy Hicks lockten die Jubiläumsgäste mit ihrer Energie geladenen, fröhlichen und musikalisch ausgefuchsten Performance schließlich vollends aus der Reserve. Julz Parker und Sängerin Leesa Gentz ließen sich bei ihrer gelungenen Mischung aus Folk, Blues und Rock einfühlsam von einer Bassistin und einem Schlagzeuger unterstützen. Erst nach einer fantastisch interpretierten Version von „Ghostriders in the Sky“ durfte sich das Quartett von der Bühne verabschieden.


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