Bongo und Meerkatzen Neue Bewohner für den Osnabrücker Zoo

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Osnabrück. Nach Angaben des Osnabrücker Zoos ist derzeit viel los in seiner Afrika-Tierwelt „Takamanda“: Drei Diana-Meerkatzen und ein Bongo sind eingezogen und sechs Impalas haben den Zoo verlassen. Auch das Geschlecht des vor einigen Wochen geborenen Servalnachwuchses steht nun fest.

Vor rund acht Wochen brachte Servalkatze Nahla drei Jungtiere zur Welt. Jetzt steht fest: alle drei sind Weibchen. Gemeinsam mit den Tierpflegern der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Klumpe untersuchte Zootierarzt Thomas Scheibe die drei jungen Wildkatzen. „Die Jungtiere hatten jetzt das erste Mal Kontakt zu Menschen und wir haben die Gunst der Stunde für einen ‚Rundumschlag‘ genutzt: Wir haben das Geschlecht festgestellt, den Katzen einen Mikrochip eingesetzt, sie geimpft, gewogen und ihnen eine Wurmkur verabreicht“, wird der Wildtierarzt in einer Pressemitteilung des Zoos zitiert.

Chips eingesetzt

Den meisten Zootieren werden – ähnlich wie bei Haustieren – Mikrochips eingesetzt. Dank der nur wenige Millimeter großen Chips können die Tiere eindeutig identifiziert werden – auch bei Umzügen in andere Zoos. Nach der Untersuchung durften die drei Servalkätzchen schnell wieder zu ihrer Mutter, die in den nächsten Monaten noch ein wachsames Auge auf ihre Zöglinge haben wird.

Neuzugänge aus dem Leipziger Zoo

Aus Leipzig sind überdies drei erwachsene Diana-Meerkatzen eingetroffen. So verdoppelt sich die Gruppe der als gefährdet geltenden Affen auf sechs Tiere. Der Osnabrücker Zoo hofft, mit der 34-jährigen Oka und ihren 11 und 7 Jahre alten Töchtern Kabala und Tuna in die Zucht einsteigen zu können. Zunächst werden sie an ihr neues Zuhause und danach an ihre Artgenossen gewöhnt. Erst danach treffen sie nach und nach auf ihre neuen Mitbewohner: sieben Drills und drei Rotbüffel.

Wechsel auf hinterer Anlage

Die sechs Impalas, die auf der hinteren großen Anlage der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ lebten, haben indes den Zoo Osnabrück verlassen. In der zweiten afrikanischen Tierwelt „Samburu“ ist jedoch weiterhin eine Gruppe der Tiere beheimatet. Anstelle der Impalas lebt nun das junge Bongo-Männchen Suma in Takamanda. Dessen Aufnahme war nach Angaben des Zoos eine Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Die Diana-Meerkatzen sind in nächster Zeit abwechselnd mit ihren Mitbewohnern und später gemeinsam mit ihnen auf der Anlage zu sehen, der Bongo hat sich schon eingelebt und erkundet sein neues Zuhause Seite an Seite mit seinen neuen Mitbewohnern.


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