Enger Kontakt zu Costa Rica Sievert-Stiftung begrüßt Stipendiatinnen

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<em>Die ersten Stipendiatinnen der Sievert-Stiftung:</em> Nayuribe Saenz und Marcela Navarro. Foto: Sievert StiftungDie ersten Stipendiatinnen der Sievert-Stiftung: Nayuribe Saenz und Marcela Navarro. Foto: Sievert Stiftung

Osnabrück. Glückliche Gesichter im Sievert Hochhaus am Mühleneschweg: Nayuribe Saenz von der Universidad de Costa Rica (UCR) und Marcela Navarro von der Universidad Nacional de Costa Rica (UNA) sind beide Stipendiatinnen der „Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur“.

Marcela Navarro studiert „Counseling“, also psychosoziale Beratung, und arbeitet vorwiegend in den Bereichen berufliche Bildung und Organisationslehre. Nayuribe Saenz ist Psychologiestudentin und beschäftigt sich hauptsächlich mit Fragen der frühkindlichen Bildung. Hans-Wolf Sievert begrüßte die beiden Studentinnen in seiner Eigenschaft als Honorarkonsul der Republik Costa Rica in Niedersachsen und als Vorsitzender des Stiftungsvorstands der „Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur“.

Die beiden Stipendiatinnen haben sich während des Sommerkurses „Intercultural Competencies“ der „International Summer Schools“ an der Universität Osnabrück drei Wochen lang mit psychologischen Aspekten interkultureller Kompetenz befasst. Dabei haben sie nicht nur mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe interkultureller Interaktionen erfahren, sondern konnten sich auch bei einem interkulturellen Training mit Hilfe von Fallbeispielen und Rollenspielen praktisch in das Thema einarbeiten. Wenn sie wieder zurück nach Costa Rica fahren, nehmen Sie einen Wissens- und Erfahrungsschatz mit, der zum Beispiel die Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund oder die Vorbereitung von ins Ausland entsandten Beschäftigten leichter machen wird. „Der sehr forschungsintensive Ansatz in Osnabrück hat mir besonders gut gefallen. Das weltoffene Klima in allen Workshops werde ich gerne mit nach Hause nehmen“, sagt Nayuribe Saenz. Miriam Zeilinger, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, bekräftigt diesen Eindruck: „Die Zusammenarbeit zwischen Osnabrück und Costa Rica funktioniert richtig gut. Ich freue mich schon heute auf die geplanten Projekte.“

Auch Hans-Wolf Sievert ist zufrieden: „Mit unseren beiden Stipendiatinnen beginnt nicht nur die praktische Arbeit der Stiftung. Das ist auch der Beginn einer noch intensiveren Zusammenarbeit der Universität Osnabrück mit den vier Hochschulen in Costa Rica. Ich freue mich sehr darüber, dass der gemeinsame wissenschaftliche Austausch immer lebendiger wird.“

Für 2014 werden konkrete Fördermaßnahmen und gemeinsame wissenschaftliche Projekte geplant. Denkbar ist eine Summer School in Costa Rica, diskutiert wird auch über gemeinsame Studiengänge.

Wie angesehen der Stiftungsgründer in Costa Rica ist, zeigte sich erst vor wenigen Tagen bei seinem Besuch der costaricanischen Universitäten: Hier wurde ihm nämlich von der Universidad Catholica in San José die Ehrenprofessur für seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutsch-costaricanischen Zusammenarbeit verliehen.


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