zuletzt aktualisiert vor

Fassanstich mit viereinhalb Schlägen Gutes Wetter lockt Besucher auf die 44. Maiwoche

Von Marco Gausmann


Osnabrück. Viereinhalb sichere Schläge vom Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und der Zapfhahn saß sicher im Fass: Die 44. Osnabrücker Maiwoche ist eröffnet, das Bier kann strömen, die Musik kann losgehen. Bis zum 22. Mai hält nun Open-Air-Stimmung Einzug in der Innenstadt.

Bei strahlendem Sonnenschein wohnten viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker dem traditionellen Fassanstich auf dem Marktplatz bei – um den großen Bierstand drängten sich gar so viele Leute, die mit auf das Foto wollten, dass der langjährige Maiwochen-Gambrinus Ferdinand Wöhrmann für etwas Platz sorgen musste, damit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert auch weit genug ausholen konnte.

Maiwoche aus Treffen der Partnerstädte entstanden

Auch zahlreiche Delegationen aus den Freundschafts- und Partnerstädten waren ebenso wie Grieserts Amtsvorgänger und jetziger Innenminister Boris Pistorius gekommen und ließen sich die ersten gezapften Biere schmecken. Am Nachmittag hatten Griesert und die Delegationsleiter eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die die Städtepartnerschaften als „friedenssicherndes Instrument zur Völkerverständigung“ herausheben soll. Tatsache: Die Maiwoche entstand 1972 aus einem Partnerschaftstreffen der Städte Angers, Haarlem und Osnabrück.

Kultur und Kulinarisches

Mit musikalischer Begleitung des jazzenden Sidewalk Orchestras zog der Tross weiter am Dom vorbei zum Nikolaiort, wo auch die Europadorf-Bühne mit festlichen Worten eröffnet wurde. Die fünf Partnerschaftsstädten Derby, Twer, Angers, Haarlem und Canakkale bieten hier vom 18. bis zum 22. Mai regionale Kultur und Kulinarisches aus allen Ecken Eurpas.

106 Bands, 120 Stände

Insgesamt 120 Stände gibt es in diesem Jahr auf der Maiwoche, 106 Bands und Musikacts treten nun in den nächsten zehn Tagen in der Innenstadt und Altstadt auf: Von russischen Romanzen von „Irina Gefele & Viktor Sukhov“ über die bekannte „Blues Company“ bis hin zu derben Hardcore-Tönen von „Iron Walrus“ zum Abschluss am zweiten Sonntag auf der neuen „Timezone“-Bühne auf dem Ledenhof. Neu ist in diesem Jahr die große Neumarkt-Bühne, die die wegen der Hasebaustelle entfallenen Georgstraßen-Bühne mit Bands wie den Killerpilzen würdig ersetzen soll.

Weiterlesen:


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN