Brand erfolgreich gelöscht Nach Brand im Osnabrücker Hafen: Wiederaufbau beginnt

Der Brand ist erfolgreich gelöscht, der Wiederaufbau des Helector Recyclingcenter ist gestartet, teil das Unternehmen mit. Foto: Moritz Frankenberg.Der Brand ist erfolgreich gelöscht, der Wiederaufbau des Helector Recyclingcenter ist gestartet, teil das Unternehmen mit. Foto: Moritz Frankenberg.

Osnabrück. Der Brand des Helector Recyclingcenter Osnabrück, der am 5. Mai ausgebrochen war, ist erfolgreich gelöscht, gibt das Unternehmen bekannt. Die Instandsetzung des beschädigten Anlieferungsbunkers hat begonnen.

Die notwendigen Reparaturmaßnahmen werden voraussichtlich drei bis vier Monate in Anspruch nehmen, ehe die Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann, heißt es weiter in der Mitteilung des Helector Recyclingcenter Osnabrück. „Wie die jüngsten polizeilichen Ermittlungen bestätigen, entstand der Brand an Christi Himmelfahrt wie vermutet durch eine Selbstentzündung des eingelagerten Restabfalls in unserem Anlieferungsbunker“, erklärt das Unternehmen im Osnabrücker Hafen.

Zweiter Brand in einer Lagerhalle

Dies gelte aller Voraussicht nach auch für den kleinen Brand, der am Samstag, 7. Mai, in der Lagerhalle des produzierten Trockenstabilats festgestellt und rasch gelöscht worden war. „Wir gehe davon aus, dass dies in den kommenden Tagen auch von der Polizei bestätigt wird“, fügt das Unternehmen hinzu. Durch den zweiten Brand sei kein zusätzlicher nennenswerter Schaden entstanden.

Eine Million Euro Sachschaden

Das Feuer im Anlieferungsbunker habe hingegen einen Sachschaden von rund einer Million Euro verursacht. Hinzu kämen die Mehrkosten für die Restabfallentsorgung der Kunden, vor allem Stadt und Landkreis Osnabrück, die ihre Mengen für den Zeitraum des Ausfalls in andere Anlagen absteuern müssen, so das Unternehmen. „Dafür kommen wir natürlich auf“. Wie hoch die gesamte Schadenssumme letztendlich für Helector werde, sei derzeit noch nicht abzusehen.

Geruchsbelästigungen für Nachbarschaft

Die Reparaturarbeiten im beschädigten Anlagenteil sollen kurzfristig starten, um eine möglichst zeitnahe Wiederinbetriebnahme des Recyclingcenters zu erreichen. Dazu werde der im Anlieferungsbunker gelagerte Restmüll umgelagert. „Dies kann temporär zu Geruchsbelästigungen für unsere Nachbarschaft führen. Das bedauern wir sehr und versichern, dass wir alles daran setzen, um die Emissionen so gering und kurzweilig wie möglich zu halten“, erklärt das Unternehmen.

Dank an Feuerwehrleute

Das Unternehmen bedankt sich bei den zahlreichen Feuerwehrleuten, die vor Ort über Tage unermüdlich halfen. „Die Löscharbeiten erforderten viel Geduld und fanden umgeben von Restmüll sicherlich unter schwierigen Bedingungen statt. Vielen Dank allen, die so engagiert behilflich waren“, erklärt das Unternehmen. Nach den jüngsten Ereignissen will das Unternehmen weiter in verbesserten Brandschutz investieren.

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