Servalkätzchen und Rentiere Doppelt-Dreifacher Nachwuchs im Zoo Osnabrück


Osnabrück. Die einen tapsen vorsichtig durch das Gras, während die anderen wackelig auf langen Beinen durch den Wald staksen – die Rede ist von den drei Servaljungtieren sowie den drei Rentierjungtieren im Zoo Osnabrück. Der Nachwuchs geht zurzeit in seinem Gehege auf Entdeckungstour.

„Das Familienleben im Tierreich zu beobachten ist nicht nur niedlich, sondern auch spannend“, wird Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Pressemitteilung des Zoos zitiert. „Bei den Servalen beispielsweise kümmert sich nur d

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Wissenswertes zum Rentier (Rangifer tarandus)

Rentiere leben im Sommer in der Taiga und im Winter in der Tundra in Nordeurasien, Nordamerika, Grönland und anderen arktischen Inseln. Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu überstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungewöhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, natürlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos über den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigentümliches Knacken im Fußbereich zu hören. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen würden. Das typische Geräusch wird jedoch durch eine besondere Aufhängung von Sehnen im Fußbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des Männchens wuchtiger und stärker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als „Haustier“ gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt – Kuhmilch hat lediglich circa fünf Prozent – liefert das Ren Fleisch und Häute.

Wissenswertes zu Servalen (Leptailurus serval)

Der Serval ist eine mittelgroße, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara verbreitete Wildkatze. Auffällig sind neben den extrem großen Ohren die sehr langen Beine, die ihm in dem hohen Gras der Savanne einen guten Überblick verschaffen. Als Bodenbewohner bevorzugt der Serval neben Savannen auch gemischtes Busch- und Waldland, aber auch Feuchtbiotope. Nichtsdestotrotz ist er ein guter Kletterer und begibt sich bei Gefahr auf Bäume. Die Jungtiere werden entweder in Erdbauten anderer Tiere geboren oder im Schutz dichten Pflanzenbewuchses. Der Serval ist, wie viele Katzen, ein typischer Einzelgänger und zeigt ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten.

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