„Wissen trifft Show“ Humorvolles Programm im NOZ-Medienzentrum

Wissensvermittlung mit viel Humor – Bei „Wissen trifft Show“ bekamen die Zuschauer ein vielseitiges und unterhaltsames Programm geboten. Foto: Hermann PentermannWissensvermittlung mit viel Humor – Bei „Wissen trifft Show“ bekamen die Zuschauer ein vielseitiges und unterhaltsames Programm geboten. Foto: Hermann Pentermann

cby Osnabrück. Perspektiven wechseln, Gewohnheiten hinterfragen, Neues wagen – dazu ermunterten die Beiträge der Referenten bei „Wissen trifft Show“ im Medienzentrum der NOZ. Das vielseitige Veranstaltungsformat bot humorvolle Wissensvermittlung mit hoher Praxistauglichkeit.

Dass es bei Lebensträumen häufig an der Umsetzung hapert, dürfte eine weitverbreitete Erfahrung sein. Doch woran liegt es, dass sich das Erträumte so schwer in die eigene Lebensrealität übersetzten lässt? Genau dieser Frage widmete sich „Business Speaker“ Emanuel Koch auf kurzweilige Art und Weise. Mutig zu sein und eingeschliffene Routinen zu überwinden, bringe viel Unsicherheit mit sich, sei jedoch der einzige erfolgversprechende Weg, seine Lebensträume wahr werden zu lassen, so Koch. „Mut wird belohnt“ lautet sein Credo, das er mit praktischen Beispielen ausschmückte und dabei sein Publikum direkt mit einbezog.

Träumerische Akzente setzten im Anschluss Sängerin Viviane Kudo und Gitarrist Jo Schultz. Mit sanfter Stimme und rhythmischen Gitarrenarrangements sorgten sie für klangliche Entschleunigung. Eine passende Gelegenheit, um noch mal über eigene Lebensträume zu sinnieren.

Einen anderen Akzent setzte Referent Roberto Wendt, der in seinem Vortrag die Grundlagen für gelungenes Eigenmarketing erkundete. Dazu präsentierte er eine eindrückliche Zahl. Rund 13.000 Werbebotschaften drängten täglich auf den Einzelnen ein, so Wendt. Um in dieser Flut von Informationen noch Aufmerksamkeit erzielen und Kunden erreichen zu können, gelte es, diesen Orientierung zu verschaffen. Statt üppige Werbebudgets mit zweifelhafter Wirkung auszugeben, sei es wichtig, klare und gleichbleibende Botschaften auszustrahlen. Unternehmen sollten sich fragen: „Wie verändern wir positiv die Welt unserer Kunden?“ Denn persönliche Nähe, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit seien die Grundlagen, um eine langfristige Kundenbindung und stetige Nachfrage zu erzeugen.

Ein ungewohnten Blick auf das Thema Kreativität warf schließlich Buchautor und Coach Niels Bäumer. Sein Kreativitätsbegriff zielte vor allem auf das Problemlösen ab. Dies verdeutlichte er mit Beispielen aus dem Science-Fiction-Bereich, wofür der Star-Trek-Fan zeitweilig mit einem Laserschwert hantierte oder über Klapphandys in alten Folgen der Serie berichtete. „Lösen sie Probleme immer aus Ihrem Bezugsrahmen“, riet Bäumer den Teilnehmern, und regte damit zu neuen Betrachtungsweisen an. Absichtlich unbeholfen wirkende Jonglage-Nummern von Silke Schirok rundeten den Abend auf humorvolle Weise ab.


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