Gäste trotzen schlechtem Wetter Terrassenfest 2016 in Osnabrück: Musik, Slam und gute Laune


Osnabrück. Drei Tage mit Livemusik, opulentem Rahmenprogramm und sportlichem Wettkampf, unter anderem in den Disziplinen Poetry Slam, Flunkyball und Pokern: Zum 41. Mal steigt dieses Jahr das Terrassenfest der Hochschule Osnabrück auf dem Campus am Westerberg.

Montag, erster Tag: Offizieller Party-Auftakt mit Frühstück à la Oktoberfest („O´zapft is!“). Das Wetter machte anfangs noch mit, erst am Nachmittag kam dann kräftig was runter – dank der bewährten Überdachung eines Großteils des Festgeländes kein Beinbruch. Auch die Flunkyballer ließen sich nicht aufhalten und spielten das Turnier in strömendem Regen zu Ende.

Als erster Künstler des Abendprogramms enterte „Golly“ die Bühne. Mit achtköpfiger Begleitband inklusive dreier Bläser und zwei Background-Sängerinnen brachte er seine Lieder unters Volk. Bei den deutschsprachigen Popsongs auf knackigen Funkrhythmen kamen die Leute schnell auf Betriebstemperatur. An einen Aufenthalt außerhalb der Überdachung war zwar nicht zu denken, aber im halbwegs trockenen Bereich nahm die Party Fahrt auf, dank heißer Rhythmen und reichlich Gerstenkaltschale.

Fetter Sound

Es folgten „Schlaraffenlandung“ aus dem schwäbischen Balingen. Die Jungs waren schon auf dem Taubertal Open Air vertreten mit ihrem Mix aus Rap und Rock. Satte Hiphop-Beats plus Live-Schlagzeug, dazu bearbeitete Aurel Spieth effektiv die elektrische Gitarre – den Besuchern gefiel dieser Sound.

Fotos vom Start des Osnabrücker Terrassenfestes finden Sie hier >>

Den musikalischen Abschluss jeden Tages bildet je ein DJ-Set. Am Montag hatte DJ RAZN´B die Ehre, den Deckel draufzumachen mit einem feinen Mix aus Hip Hop, Dancehall, Pop/Rock und House – die Gäste des Terrassenfests waren bei Laune und hielten sich durch konsequentes Feiern warm.

Hörsaal-Slam schlägt voll ein

Ein früher Höhepunkt des Terrassenfestes „versteckte“ sich am Montag im Rahmenprogramm: Der erste Osnabrücker Hörsaal-Slam lockte parallel zur Livemusik die Freunde der gepflegten Bühnenliteratur in Scharen in die Aula der Hochschule. Fünf Slammer aus ganz Deutschland gaben auf hohem Niveau Texte von nachdenklich bis anarchisch zum Besten – ganz klar ein Volltreffer der Veranstalter, und mit Sicherheit wird dieses Debüt nicht der einzige Hörsaal-Slam in Osnabrück bleiben.


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