Grundstein gelegt Bau von Osnabrücker Studentenwohnheim im Zeitplan

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Osnabrück. Der Bau des Studentenwohnheims an der Natruper Straße in Osnabrück verläuft im Zeitplan. Ab Ende März 2017 sollen 178 Studenten in direkter Nähe zum Westerberg-Campus wohnen. Am Dienstag wurde offiziell der Grundstein gelegt.

Die Grundsteinlegung sei ein Fest für die Handwerker, betonten Birgit Bornemann, Geschäftsführerin des Studentenwerks Osnabrück, und Afra Creutz von der Firma Planconcept Architekten. Den Facharbeitern sei es gedankt, dass der Bau bereits so weit fortgeschritten ist.

„Zeitlich genau im Plan“

„Das dürfte die Studierenden freuen“, vermutete Bornemann. „Wir liegen zeitlich genau im Plan.“ Zum Sommersemester 2017 sollen bezugsfertig sein: 126 Einzelapartments, davon 16 rollstuhlgerecht, 19 Wohnungen für Wohngemeinschaften mit bis zu vier Personen und eine Familienwohnung. Zwischen Natruper Straße und Berghoffstraße steht der Bau unter dem Motto: „Wohnen in Campusnähe“.

(Kommentar zum Neubau: Wohnheim am Westerberg entspannt den Wohnungsmarkt)

15,1 Millionen Euro kostet das vierteilige Gebäude, das sich über eine Gesamtfläche von 5000 Quadratmeter erstreckt. Die Kosten trägt das Studentenwerk Osnabrück mit 5 Millionen Euro aus Eigenmitteln und 1,5 Millionen aus einem zinslosen Darlehen des Landes. Weitere 8,6 Millionen Euro werden über Kredite finanziert , hatte Bornemann bereits beim Spatenstich im November 2015 erläutert.

Kupferrolle für die Nachwelt eingemauert

„Wir hoffen, dass die Wohnanlage alle Wünsche und Sehnsüchte erfüllt und sich die Studierenden hier wohlfühlen“, steht auf einer Urkunde zur Grundsteinlegung. Dazu lassen sich unter anderem die Namen der amtierenden Bundeskanzlerin sowie von Bundespräsident, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück finden.

(Weiterlesen: Studenten der Uni Osnabrück lassen das Auto stehen)

Zusammen mit einer aktuellen Ausgabe der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, den Planungsunterlagen sowie heute gültigen Euro-Münzen wurde das Schriftstück in eine Kupferrolle gegeben. Unter dem Grundstein eingemauert, bleiben die Gegenstände erhalten „für die Nachfahren, sollte das Haus einmal abgerissen werden“, sagte Bornemann.

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