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An der Martinsburg Granate bei Baggerarbeiten in Osnabrück entdeckt

Von Holger Jansing


Osnabrück. Bei Bauarbeiten in der Nähe des Studentenwohnheims an der Martinsburg in Osnabrück ist Montagmittag eine Granate entdeckt worden. Ein Bagger hatte sie ans Tageslicht befördert. Der Fundort zwischen Kurt-Schumacher-Damm und Blumenhaller Weg wurde vorübergehend abgesperrt, eine weiträumige Evakuierung war nicht erforderlich.

Der Baggerfahrer hatte den gefährlichen Gegenstand erst beim Ablegen der Ladung entdeckt. Das schreibt die Agentur Nordwestmedia. Eine erste Untersuchung ergab, dass es sich um eine möglicherweise britische Wurfgranate handelt, die bereits sehr verrottet war. Aus Hannover rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst an, um die Altlast abzutransportieren.

Die Granate soll auf einer speziellen Fläche in Munster oder in der Nähe von Oldenburg entsorgt werden.

Im Juli 2015 hatten vier Jungen beim Spielen auf einer Baustelle an der Sedanstraße in Osnabrück eine britische Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden – und sich unbewusst in große Gefahr gebracht. Die Granate hatte unter einem Schuttberg gelegen.

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