Kreishandwerkerschaft lädt ein Haartrends für das Frühjahr in Osnabrück präsentiert


Osnabrück. Was Frau und Mann im Frühjahr und Sommer 2016 tragen präsentierte die Kreishandwerkerschaft Osnabrück jetzt im Rosenhof rund 180 Friseuren.

Zweimal im Jahr stellt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in seinem Heft „Hair Magazine“ die neusten Trends in Sachen Frisuren und Make-up vor. Die Kreishandwerkerschaft nimmt dies traditionell zum Anlass, ihre Mitglieder einzuladen, um ihnen diese neuen Schnitte und Make-ups vorzustellen. 

Frisuren entstehen live auf der Bühne

Diesmal schnitten Kira Haunhorst, Floredina Syla, Ismet Duman, Lars Jülicher,Lars Jülicher,Erdinc Salan sowie Christoph Schildmann auf der Bühne Beispielfrisuren in den Längen kurz, mittel und lang, und das sowohl für Damen als auch für Herren. 

Im Finish unfrisiert

Der Moderator des Abends und Fachbeiratsleiter, Michael Zimenga, fasste die Trends später zusammen: „Im Finish unfrisiert, aber im Schnitt gibt es eine ganz klare Linie.“ Zwar sollte das Haar möglichst locker und ein bisschen unfrisiert fallen, damit dies klappe, müsse der Friseur jedoch zuvor sehr korrekt schneiden. Christoph Schildmann erklärte beim Schneiden seiner Langhaar-Version beispielsweise: Er teile sich die Haare vor dem Schneiden in einer „Sternabteilung“ ab. Diese ungewöhnliche Einteilung machte Schildmann freihändig. „Man muss aber aufpassen, nicht zu viel von der Seite wegzunehmen“, so der Profi. 

Asymetrische Pony sind angesagt

Ein weiterer Trend, der absehbar war: Auf den Pony, kommt es an. Dieser darf sowohl bei Frauen als auch bei Männern gerne voll wirken und asymmetrisch geschnitten sein. Fast alle Modells trugen ihn so.

Wer den aktuellen Make-up-Trends folgen will, braucht im Frühjahr/Sommer 2016 etwas Mut: Es wird bunt – und zwar so richtig. Knalliges Pink und farbenfrohes Gelb zieren unter anderem die Oberlieder der Frauen.

Kommt der Vokohila wieder?

Bei den Herrenschnitten fiel auf: Das Nackenhaar wird nicht ganz kurz getragen. Schildmann verriet: „Vokohila sollte man nicht in den Mund nehmen, aber ich finde schon, dass ist eine coole Frisur - und die wird wiederkommen.“ Dies aber wohl frühestens im Herbst. Aktuell sind Pilzköpfe ebenso angesagt wie „gentlemenlike“ getragene, leichte Scheitel. Bei beiden gilt: Klare Konturen müssen sein.

Hochsteckfrisueren für die Braut

Zum Schluss gab es noch eine Neuheit: Drei Hochsteckfrisuren für Hochzeiten, die live auf der Bühne entstanden - und sehr gut ankamen. „Hochsteckfrisuren geraten schnell in Vergessenheit, aber man sollte sie mal wieder machen“, stellte Olaf Wustrack vom Salon Kuckuk-Wustrack fest, bevor er lobte, „so tolle Sachen“ von der Innung gezeigt zu bekommen, „ohne irgendwo hinfahren“ zu müssen.

Das Publikum war angetan

Stylist Toby von Bajac, der mit einer Kollegin und allen Auszubildenden gekommen war, bemerkte mit Blick auf eine entstehende Pagenkopffrisur: “Ich bin positiv überrascht dieses Jahr und finde, was Lars gerade macht, super.“ ( Weiterlesen: Bajac eröffnet Academy an der Johannisstraße ) Auch Gilda Bekermann aus Ankum war angetan: „Die Frisuren sind alle sehr interessant und aufschlussreich, hier kann man viel fürs Geschäft mitnehmen.“


0 Kommentare