Gegen Zwangsprostitution Evangelische Allianz spendet für Solwodi Osnabrück

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Einen Scheck über 1200 Euro bekamen (von links) Schwester Anna, Katrin Lehmann und Martina Niermann (Solwodi) von Olaf Wischhöfer und Eric Thon von der Evangelischen Allianz. Foto: Egmont SeilerEinen Scheck über 1200 Euro bekamen (von links) Schwester Anna, Katrin Lehmann und Martina Niermann (Solwodi) von Olaf Wischhöfer und Eric Thon von der Evangelischen Allianz. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Die evangelische Allianz Osnabrück hat die Kollekte ihrer Allianzgebetswoche an die Solwodi Osnabrück überreicht, eine Fachberatungsstelle für Menschenhandelsopfer und zwangsprostituierte Frauen.

Nach der biblischen Geschichte des verlorenen Sohnes lautete das Motto der Gebetswoche in diesem Jahr „Willkommen zu Hause“. Christen unterschiedlicher Traditionen und Herkunft kamen eine Woche lang in verschiedenen Kirchen und Freikirchen zusammen, um die Einheit der Christen zu suchen und zu fördern und zum gemeinsamen Gebet zu ermutigen.

74 Frauen aus 26 Ländern

Die Evangelische Allianz Osnabrück (EAO) setzt sich zusammen aus Christen, die vor Ort den Austausch suchen. Sie ist Teil der weltweiten evangelischen Allianz, die auf allen Kontinenten und in 117 Nationen weltweit aktiv ist.

Mitglieder in Osnabrück sind die Andreas-Gemeinde, das Christus-Centrum, der CVJM, die Baptisten, die Paulusgemeinde, die Methodistische Kirche, die FIT-Gemeinde fürs Leben, der Verein „homezone“ und die Landeskirchliche Gemeinschaft.

Solwodi ist die Abkürzung von „Solidarity with Women in Distress“ – Solidarität mit Frauen in Not. Die Organisation hilft betroffenen Frauen in den Bereichen Sextourismus , Heiratshandel und Menschenhandel. 2014 registrierte die Osnabrücker Beratungsstelle 74 Erstkontakte mit Frauen aus 26 verschiedenen Ländern. Für die Arbeit sind die Mitarbeiterinnen auf Spenden angewiesen .


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