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Auch dm-Markt will vor Ort bleiben Hannoversche Straße in Osnabrück: Aldi zieht in Zelt


stek/ix Osnabrück. Der Aldi-Markt an der Hannoverschen Straße wird vorübergehend in ein Zelt an der Ecke Meller Straße/Hüxmühlenbach ziehen. Ab Montag, 22. Februar, wird der Verkauf dort beginnen. Der dm-Markt strebt eine ähnliche Übergangslösung an.

Seit wenigen Tagen wird in unmittelbarer Nähe zum Aldi an der Hannoverschen Straße ein großes Zelt auf einer Wiese an der Ecke Meller Straße/Huxmühlenbach errichtet. Wie Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau der Stadt Osnabrück, bestätigte, habe Aldi von der Stadt die Genehmigung sowohl für einen Um- beziehungsweise Neubau des alten Marktes erhalten, wie auch die Erlaubnis, auf der Wiese an der Ecke Huxmühlenbach ein Zelt als Übergangslösung für die Dauer der Bauzeit zu errichten.

Sonderverkauf

„Unsere aktuelle Verkaufsstelle an der Hannoverschen Straße werden wir voraussichtlich am Samstag, 13. Februar, nach Geschäftsschluss für zirka sechs bis sieben Monate schließen“, sagt Ingo Zabel, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi Nord. Am Freitag, 19., und Samstag, 20. Februar, werde es noch einen Sonderverkauf mit Artikeln aus Aldi Aktuell zu deutlich reduzierten Preisen im Gebäude an der Hannoverschen Straße geben, so Zabel. Der Verkauf im Zelt an der Meller Straße wird dann am Montag, 22. Februar, um 8 Uhr beginnen.

Das Zelt werde eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern haben und sei damit in etwa so groß wie die bisherige Verkaufsstelle. Um die Parkplatzsituation müssten sich die Kunden keine Sorgen machen, erläutert Zabel weiter: „Es werden den Kunden ausreichend Kundenstellplätze zur Verfügung stehen. Dazu wird vor dem Zelt eine Fläche mit Schwerlastplatten ausgelegt, welche sowohl mit dem Pkw als auch zu Fuß und mit Fahrrad und Einkaufswagen sicher zu benutzen ist.“ Natürlich sei das Zelt beheizt und klimatisiert.

Moderner Neubau

Der bestehende Aldi-Markt an der Hannoverschen Straße soll durch einen modernen Neubau ersetzt werden, teilt Aldi mit. Breite Gänge, eine große Schaufensterfront und ein Flachdach sind vorgesehen. Der Neubau wird eine Größe von 1550 Quadratmetern haben. „Durch die großzügige Raumgestaltung mit breiten Gängen und niedrigen Regalen schaffen wir eine für den Kunden und Mitarbeiter angenehme Atmosphäre im Markt“, erklärt Zabel. Das Unternehmen rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis sieben Monaten. Baubeginn soll nach derzeitigen Planungen noch vor Ostern sein.

Es ist nicht das erste Mal, dass Aldi in der Region übergangsweise in ein Zelt umzieht. Auch in Westerkappeln und Lotte wurde das Sortiment samt Kassen ausgelagert, während die alten Märkte abgerissen und komplett neu gebaut wurden.

Die Drogeriekette dm, die im gleichen Gebäude wie Aldi angesiedelt ist, strebt ebenfalls eine Übergangslösung in einem Zelt an, wie Schürings bestätigte. Dieses Verfahren sei aber noch offen, eine Genehmigung durch die Stadt noch nicht erteilt. Der dm-Gebietsverantwortliche Christian Greiwing bestätigt den geplanten Zeltverkauf: „Um für unsere Kunden auch während des Umbaus in der Hannoverschen Straße da zu sein, haben wir einen Zeltverkauf geplant. Der Zeitpunkt des Starts steht derzeit allerdings noch nicht fest.“

Der dm-Markt wird wie der Aldi nach dem Umbau weiter an der Hannoverschen Straße zu Hause sein. Christian Greiwing: „Nach dem sechs- bis siebenmonatigen Umbau erwartet unsere Kunden bei dm an der Hannoverschen Straße ein umfangreicheres Sortiment auf einer größeren Verkaufsfläche.“


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