„Beispielloses Engagement“ Minister lobt „Flüchtlingsinitiative“ in Osnabrück

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius lobte das Engagement der Osnabrücker Unternehmen und Institutionen. Von links: Maggy Raker (intan group), Andreas Kremer (KiKxxl-Geschäftsführer), Innenminister Boris Pistorius, Gisbert Komlóssy (intan group-Geschäftsführer) und Ivonne Wübker (KiKxxl). Foto: PR/Holger KeuperNiedersachsens Innenminister Boris Pistorius lobte das Engagement der Osnabrücker Unternehmen und Institutionen. Von links: Maggy Raker (intan group), Andreas Kremer (KiKxxl-Geschäftsführer), Innenminister Boris Pistorius, Gisbert Komlóssy (intan group-Geschäftsführer) und Ivonne Wübker (KiKxxl). Foto: PR/Holger Keuper

Osnabrück. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat den Arbeitskreis „Flüchtlingsinitiative“ gelobt, den Unternehmen, Institutionen, die Stadt und soziale Verbände voriges Jahr gegründet haben.

„Das Engagement der Unternehmen und Institutionen in Sachen Flüchtlingshilfe ist in der Stadt Osnabrück beispiellos. Andere Kommunen würden sich über ein solches Engagement freuen“, sagte Pistorius (SPD). Der Minister informierte sich bei einem Besuch des Kommunikationsunternehmens KiKxxl über die Pläne des gegründeten Arbeitskreises „Kernteam Flüchtlingsinitiative“, in dem sich neben den Initiatoren KiKxxl und intan group unter anderem auch Hellmann, die IHK, die Wirtschaftsförderung Osnabrück, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, die Diakonie und die Stadt Osnabrück engagieren, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Ziel: Integration vorantreiben

Ziel des bereits im November gegründeten Arbeitskreises ist es, die Integration von Flüchtlingen über den Sprachenerwerb und Hospitationen oder Praktika in Betrieben in deutlich höherem Maße, als es bisher erfolgen kann, voranzutreiben. „Wir wollen eine Struktur schaffen, aus der klar ersichtlich wird, was wo benötigt wird“, sagt Maggy Raker, Projektkoordinatorin vom Unternehmen intan.

Grundidee war hierbei nicht in erster Linie monetär, sondern durch konkrete Projekte zu unterstützen. Beispielsweise durch die Einrichtung einer Hotline für Flüchtlinge und Unternehmen, das Engagieren von Deutschlehrern oder die Bereitstellung und Vermittlung von Räumen. Hierbei wünscht sich Pistorius eine langfristige und nachhaltige Begleitung durch die Unternehmen.

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Der Niedersächsische Innenminister sagte seine Unterstützung zu. Die Initiatoren hoffen, dass sich weitere Osnabrücker Unternehmen bereit erklären dieses Projekt zu unterstützen. Der Arbeitskreis könne hierbei als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Institutionen agieren. „Mit dieser Initiative nehmen die Unternehmen nicht nur ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr, sondern investieren gleichzeitig auch in die potenziellen Mitarbeiter von morgen“, ist KiKxxl Geschäftsführer Andreas Kremer überzeugt. Integration sei nur durch Sprache und Arbeit möglich.


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