Aktion „Kunst ist mehr wert“ Künstler-Protest am Osnabrücker Stadthaus gegen Kürzungen

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Osnabrück. Anlässlich der Kulturausschusssitzung, in der die Förderung der bildenden Kunst auf der Tagesordnung stand, trafen sich etwa 40 Künstler der Region, Kunstaktivisten und Kunstinteressierte im siebten Stock des Osnabrücker Stadthauses zu der Aktion „Kunst ist mehr wert“.

Ein Transparent mit dem gleichlautenden Slogan wurde an der Fassade des Stadthauses angebracht, Flyer wurden geworfen und leere Leinwände hochgehalten. Sie symbolisierten, dass die Bilderrahmen in Zukunft leer bleiben könnten, sollte die Förderung der Kunst seitens der Stadt weiter zurückgefahren werden.

Um den „Kunstbetrieb in Zukunft auf eine solide Basis zu stellen“ hatte sich die „Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e. V. (in Gründung)“ gebildet. „Wir wollen der Kunst eine Stimme geben und den Ausstellungsbetrieb der Stadt in Zukunft mitgestalten“, sagte Elisabeth Lumme, die Vorsitzende der Gesellschaft. Die Künstler bekamen laut Patrizia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur, in der Ausschusssitzung die Möglichkeit, sich und ihre Ziele vorzustellen. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der an der Sitzung teilnahm, erklärte beim Eintreffen im Stadthaus: „Ich bin gespannt, was mich erwartet...“


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