Polizei warnt vor Betrügern Falsche Rauchmelder-Kontrolleure auch in Osnabrück

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Rauchmelder sind seit Anfang des Jahres Pflicht. Diebe geben sich verstärkt als Kontrolleure aus, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Foto: dpaRauchmelder sind seit Anfang des Jahres Pflicht. Diebe geben sich verstärkt als Kontrolleure aus, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Foto: dpa 

Osnabrück. Falsche Rauchmelder-Kontrolleure treiben offenbar auch in Osnabrück ihr Unwesen. Die Polizei berichtet auf ihrer Facebook-Seite von Fällen an der Meller Straße.

Den Angaben zufolge haben Montagmorgen Unbekannte versucht, an der Meller Straße in Osnabrück unter einem Vorwand in Wohnungen zu gelangen. Sie gaben sich als Kontrolleure der Feuerwehr aus, die Rauchmelder überprüfen müssten. Seit Anfang des Jahres sind in Niedersachsen Rauchmelder in allen Wohnhäusern vorgeschrieben. Das gilt für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die auch als Rettungsweg dienen.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Feuerwehr keinen Auftrag habe, die Rauchmelderpflicht zu kontrollieren. Offenbar nutzen Diebe in betrügerischer Absicht die neue Gesetzeslage aus, um arglose oder verunsicherte Bürger zu bestehlen. Ähnliche Vorfälle hatte es zuvor auch in anderen Orten im Raum Osnabrück gegeben. In Bremen wurde eine Frau bestohlen.

Weiterlesen: Falsche Feuerwehrmänner wollen in der Region Rauchmelder prüfen

Die Osnabrücker Polizei rät dringend dazu, keine Fremden in die Wohnung zu lassen. Wer unsicher ist, sollte sich vor dem Öffnen der Tür über die Identität der Besucher informieren, etwa mit einem Blick durch den Türspion oder durchs Fenster oder mithilfe einer Gegensprechanlage. Die Wohnungstür sollte immer nur mit vorgelegter Türspaltsperre geöffnet werden.

Im Notfall energisch wehren

Die Beamten empfehlen, im Zweifelsfall bei unbekannten Besuchern Nachbarn hinzuzuziehen oder diese Besucher zu einem späteren Termin zu bestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Und noch einen Rat hat die Polizei: Gegen zudringliche Besucher sollten sich Bürger notfalls auch energisch wehren mit zum Beispiel einer lauten Ansprache oder mit Hilferufen.


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