Konzert bei den Baptisten Christlicher Sänger Albert Frey zu Gast in Osnabrück

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Die Lieder des christlichen Songschreibers Albert Frey sind zahlreichen evangelischen Gläubigen aus den Gesangsbüchern bekannt - entsprechend textsicher sangen viele am Samstag mit. Foto: Elvira PartonDie Lieder des christlichen Songschreibers Albert Frey sind zahlreichen evangelischen Gläubigen aus den Gesangsbüchern bekannt - entsprechend textsicher sangen viele am Samstag mit. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Das Konzert des christlichen Singer/Songwriters Albert Frey hat am Samstag 450 Zuschauer ins Gemeindehaus der Freikirchlichen Baptisten in der Kokschen Straße gelockt. Der Großteil der Besucher war offensichtlich vertraut mit dem Material des Musikers und sang stimmgewaltig mit.

Für die nicht ganz so Textsicheren wurden die Lyrics neben der Bühne an die Wand projiziert – die Idee ist so gut, dass man sich unwillkürlich fragt, warum das nicht jeder macht. Das Ergebnis sprach für sich. „Es ist fast so, als ob wir jeden Sonntag zusammen singen würden“, freute sich der Künstler. Das war kein Zufall: „Albert Frey ist besonders unter evangelischen Gläubigen sehr bekannt, viele seiner Lieder sind in den Gesangsbüchern“, betonte Beate Saggel von der Evangelisch-Methodistischen Kirche.

Seine Songs präsentierte Frey größtenteils in entspannt-rockigem Gewand mit leicht angezerrter E-Gitarre und Unterstützung durch Drums und Bass. Bei einigen intimeren Stücken griff er auch zur Westerngitarre. Die Inhalte seiner „Lobpreismusik“ zielen unmissverständlich auf eine religiöse, christliche Hörerschaft, und der jederzeit offene Bekenntnischarakter schränkt den Hörerkreis auf dieses Publikum ein. Davon unabhängig ist Albert Frey aber ein versierter Gitarrist, Sänger und Songschreiber, der es versteht, seine Message in eingängige Melodien zu verpacken.

„Was ist wahr?“

Zwischen den Songs erzählte er Episoden aus seinem Leben, die mit dem Glauben im Zusammenhang stehen. So erheiterte er die Zuhörer mit einer Geschichte aus der Zeit seiner Bekehrung: „Nachdem ich zum Glauben gefunden hatte, entwickelte ich das Bedürfnis, meine persönliche Wahrheit jedem mitzuteilen. Vielleicht kennen Sie das auch aus Ihrer Jugend, dass Sie denken: ich habe immer Recht?“ In diesem konkreten Fall verarbeitete Frey seine Überlegungen zu dem ruhigen, akustischen Stück „Was ist wahr?“.

Das Konzert fand statt im Rahmen der diesjährigen Gebetswoche der evangelischen Allianz. Das Motto lautete „Willkommen zu Hause“, nach der biblischen Geschichte des verlorenen Sohnes. Christen unterschiedlicher Traditionen und Herkunft kamen eine Woche lang in verschiedenen Kirchen und Freikirchen zusammen. „Wir legen Wert auf das, was uns vereint – nicht auf die Unterschiede“, unterstrich Prediger Andreas Dergham von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Osnabrück.


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