KH-Zeitarbeit unterstützt AWO-Projekt Flüchtlinge in Osnabrück lernen mit Beamer und Laptop deutsch

Große Freude über nützliche Sachspenden bei den Jugendlichen und den Stiftern in der Sitzecke mit Thorsten Coch und Christian Kauke mit Einrichtungsleiter Peter Willmann, flankiert von Axel Wichmann und Annegret Brockfeld. Foto: Herbert TiemannGroße Freude über nützliche Sachspenden bei den Jugendlichen und den Stiftern in der Sitzecke mit Thorsten Coch und Christian Kauke mit Einrichtungsleiter Peter Willmann, flankiert von Axel Wichmann und Annegret Brockfeld. Foto: Herbert Tiemann

pm/ht Osnabrück. Effektiver Deutsch lernen können jugendliche Flüchtlinge, die in Osnabrück am AWO-Projekt „Stationäres Jugendwohnen“ teilnehmen. Die Firma KH-Zeitarbeit GmbH hat ihnen einen Beamer und einen Laptop samt Zubehör geschenkt.

Riesengroß war die Freude unter den jugendlichen Flüchtlingen im AWO-Projekt „Stationäres Jugendwohnen“ an der Parkstraße, als die Geschäftsführer Christian Kauke und Thorsten Coch von der KH-Zeitarbeit GmbH einen leistungsstarken Beamer, ein Laptop und Zubehör als Spende überreichten. Auf diese Weise können die zurzeit 14 minderjährigen Jungen aus Syrien, Somalia, dem Iran und anderen Herkunftsländern wesentlich effektiver ihre bereits vorhandenen Grundkenntnisse in der deutschen Sprache verbessern.

„Darüber hinaus vermitteln wir den Jungs im Zuge unserer 24-Stunden-Betreuung auch wichtige Informationen über unsere Gesellschaft und über die wesentlichen Lebens- und Verhaltensweisen,“ erläutert Einrichtungsleiter Peter Willmann, der bislang stets gute Erfahrungen mit den Jugendlichen gemacht hat, die zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren bereits dort ein neues Zuhause gefunden haben und eine gewisse Nestwärme spüren, nachdem ihnen in der Vergangenheit sehr viel Leid widerfahren ist.

Jugendliche aus sechs Nationen

Willmann und dem AWO-Fachbereichsleiter Jugend & Familie, Axel Wichmann, ist dabei besonders wichtig, für jeden Einzelnen die individuelle Betreuung zu entwickeln und die bestmögliche Form der Integration zu wählen. Das Konzept scheint innerhalb der Wohngemeinschaft der Jugendlichen aus sechs Nationen bislang sehr gut zu funktionieren, wie auch die Geschäftsführerin Annegret Brockfeld vom AWO-Kreisverband Osnabrück bestätigt. Sie hält den direkten Kontakt zum Landesjugendamt Hannover als Betriebserlaubnis erteilender Behörde.

IT-Spende auch zum „Skypen“

„Es ist schön zu sehen, wie unsere Sachspenden direkt bei den Nutzern ankommen und welche Begeisterung sie ausgelöst haben“, sagt Thorsten Coch, zugleich Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück , aus der die KH-Zeitarbeit als Tochterunternehmen vor 20 Jahren hervorging. Ebenso wie sein Kollege Christian Kauke freut er sich, dass die hochmotivierten Jungen das neue Equipment nun zum Deutschlernen, aber auch zum „Skypen“ verwenden, um gegebenenfalls Verbindungen zu den Ursprungsfamilien halten zu können.

Projekte der Flüchtlingshilfe

Weitere Projekte der Flüchtlingshilfe Osnabrück, die sich besonders über die Unterstützung von Unternehmen freuen würden, sind auch auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Osnabrück zu finden: ( www.wfo.de/standort/projekte/fluechtlingshilfe.html )


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