Leben für die Kunst Erika Rauschning in Osnabrück verstorben

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Erika Rauschning vor zwei Jahren während ihrer Ausstellung im Hotel Remarque. Foto: Elvira PartonErika Rauschning vor zwei Jahren während ihrer Ausstellung im Hotel Remarque. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Im Alter von 92 Jahren ist die Künstlerin Erika Rauschning am 11. Dezember in Osnabrück verstorben. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk an Ölgemälden, Acrylmalerei, Aquarellen, Gouachen und auch Gedichten.

Erika Rauschning lebte für die Kunst. Ihre Bilder vermitteln ihre Faszination für Farben. Die Eindrücke, die sie aus europäischen Städten mitbrachte, verarbeitete sie zu lebendigen Porträts. Und sie war vom Tanz begeistert. „Tanz ums Leben“ hieß eine Ausstellung mit Aquarellen und Gouachen, die sie vor zwei Jahren im Steigenberger Hotel Remarque zeigte. Es war eine ihrer letzten Ausstellungen. Im Alter von 92 Jahren ist die Künstlerin in Osnabrück verstorben.

„Verzichten Sie auf Vorzeichnungen“, habe ihr Lehrer Oskar Kokoschka sie einmal aufgefordert. Um sich eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren, hat sie sich bis ins hohe Alter an diesen Ratschlag gehalten. Viele ihrer großformatigen Bilder in Öl und Acryl zeugen von der Direktheit, mit der sie ihre Motive auf Papier oder Leinwand bannte.

Am 9. August war Erika Rauschning in Stralsund geboren worden. Seit 1953 lebte sie in Osnabrück und bereicherte hier das kulturelle Leben. Früher, so sagte sie, habe sie Leinwände auf den Boden gelegt und sei darauf umher gesprungen, um die Farbe zu platzieren. Mit zunehmendem Alter war ihr das immer schwerer gefallen. Ihre Offenheit für alle Sparten der Kunst hat sie dann dazu gebracht, Lyrik mit Aquarellmalerei zu kombinieren.


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