Internationale Tagung im Januar 2016 Uni Osnabrück diskutiert über Islamfeindlichkeit

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„Antimuslimischer Rassismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland und Europa“ ist Thema einer internationalen Tagung vom 14. bis 16. Januar 2016 in Osnabrück. Das Bild wurde Anfang 2015 auf einer Pegida-Demo in Berlin aufgenommen. Foto: imago/Christian Ditsch„Antimuslimischer Rassismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland und Europa“ ist Thema einer internationalen Tagung vom 14. bis 16. Januar 2016 in Osnabrück. Das Bild wurde Anfang 2015 auf einer Pegida-Demo in Berlin aufgenommen. Foto: imago/Christian Ditsch

pm/sst Osnabrück. „Antimuslimischer Rassismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland und Europa“ ist das Thema einer großen internationalen Tagung vom 14. bis 16. Januar 2016 an der Universität Osnabrück. Diskutiert wird über Problemlage, Lösungsansätze und Gegenstrategien.

„Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus gewinnen in Deutschland und Europa immer stärker an Boden. Terror und Terrorangst treiben weitere Keile in unsere Gesellschaft“, heißt es in einer Mitteilung der Universität Osnabrück. Das Phänomen und mögliche Vorgehensweisen dagegen sollen nun erstmals in Deutschland auf einer großen wissenschaftlichen Konferenz diskutiert werden.

Hochkarätige Referenten

Die öffentliche Veranstaltung des Instituts für Islamische Theologie (IIT) findet statt in der Aula des Schlosses, Neuer Graben 29. Erwartet werden hochkarätige Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.

Den Eröffnungsvortrag am Donnerstag, 14. Januar (17 Uhr), hält Prof. John Esposito von der Georgetown-Universität in Washington (USA). Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion zum Tagungsthema. Die Moderation übernimmt der Journalist Yassin Musharbash von der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Beitrag zur Forschung

An den beiden folgenden Tagen gehen die Teilnehmer unter anderem der Frage nach, inwiefern Angst vor Muslimen eine Gefahr für unsere Demokratie darstellt, wie der Islam in den Medien dargestellt wird und wie islamfeindlich die Mitte der deutschen Gesellschaft ist. Darüber hinaus wandert der Blick in Nachbarländer. Ein besonderer Fokus liegt auch auf den Bereichen Schule, Flüchtlinge, Sexualität und Sicherheit. (Tagungsprogramm als PDF herunterladen, 284 KB)

„Wir müssen die Denkstrukturen und Stereotypen von Islamfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus besser erforschen“, zitiert die Mitteilung den Leiter des Instituts für Islamische Theologie, Prof. Dr. Bülent Ucar. Mit dieser internationalen Tagung wolle die Universität Osnabrück einen wichtigen Beitrag dazu leisten.


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