Spenden-Aktion von NOZ Medien 47111 Euro für die Flüchtlingshilfe

Gemeinsam
              für die Flüchtlingshilfe (von links): Christoph Niemöller (NOZ Medien), Christian Niehaves (Awigo), Andreas Kremer (Kikxxl), Georg Landvogt (Fromm), Ingo Hagemann (Projekteins), Katrin Deppen (Glas Deppen), Sebastian Olbricht (Isios) und Kristina Hoppe (NOZ Medien) überreichen Britt Bartel und Andreas Neuhoff (EXIL), Nora Steinbrügge (Diakonisches Werk Bramsche) sowie Thomas Hövelmann (DRK-Kreisverband Emsland) den symbolischen Scheck. Foto: Jörn MartensGemeinsam für die Flüchtlingshilfe (von links): Christoph Niemöller (NOZ Medien), Christian Niehaves (Awigo), Andreas Kremer (Kikxxl), Georg Landvogt (Fromm), Ingo Hagemann (Projekteins), Katrin Deppen (Glas Deppen), Sebastian Olbricht (Isios) und Kristina Hoppe (NOZ Medien) überreichen Britt Bartel und Andreas Neuhoff (EXIL), Nora Steinbrügge (Diakonisches Werk Bramsche) sowie Thomas Hövelmann (DRK-Kreisverband Emsland) den symbolischen Scheck. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Neun Firmen, hunderte von teilnehmenden Mitarbeitern, rund 1000 gespendete Arbeitsstunden und eine Gesamtsumme von 47.111 Euro. Das ist die Bilanz von „Work for Help“ - der Spenden-Aktion von NOZ Medien für die regionale Flüchtlingshilfe.

Bei der offiziellen Spenden-Übergabe mit Vertretern teilnehmender Firmen sowie der Organisationen und Vereine war die Freude über die Summe groß. Der Betrag wurde dabei zu gleichen Teilen auf den Verein EXIL , das Netzwerk LAB und den DRK-Kreisverband Emsland aufgeteilt. „Das Geld wird dringend benötigt“, freute sich Andreas Neuhoff, Geschäftsführer des Vereins EXIL. Neben Deutschkursen für Flüchtlinge wolle man mit der Spende auch ein neues Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterstützen.

Begegnungszentrum

„Der Betrag soll uns dabei helfen, ein Begegnungszentrum in der Flüchtlingsaufnahmestelle in Hesepe aufzubauen“, informierte Nora Steinbrügge, die das Netzwerk LAB (Landesaufnahmebehörde) in Bramsche Hesepe repräsentierte. Es solle ein Ort entstehen, wo Flüchtlinge und die Bevölkerung zusammen gebracht werden.

Spenden für nachhaltige Projekte

Dass es wichtig ist, die Spenden für nachhaltige Projekte einzusetzen, darin waren sich alle Anwesenden einig. „Sachspenden finanzieren wir mit dem Geld nicht, sondern Projekte“, freute sich auch Thomas Hövelmann vom DRK-Kreisverband Emsland über die Hilfe. Die Spendenbereitschaft sei erfreulicherweise hoch. Doch mit Geld könne man gezielter helfen. Auch, damit die ehrenamtlichen Helfer in ihrer Arbeit unterstützt werden könnten. Denn nicht alle Sachspenden sind zu gebrauchen: „Von Hochzeitskleidern bis zu einem Sack Erde war schon alles dabei“, so Nora Steinbrügge. Generell entspanne sich die Situation in Hesepe zurzeit aber. Waren es zu Spitzenzeiten bis zu 6000 Flüchtlinge, sind es zurzeit noch 1200 vor Ort. „Das kann sich aber schnell wieder ändern“, erklärt Steinbrügge.

Gezielte Hilfe wichtig

Die Anwesenden waren sich einig: „Es ist ein Thema der nächsten Jahre“. Deswegen sei gezielte Hilfe so wichtig. „Die Herausforderungen hören nicht auf. Aber mit Work for Help können wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten“, so NOZ Medien Geschäftsführer Christoph Niemöller .


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