„Empfindlichstes Körperteil“ Feuerwehr Osnabrück befreit Mann von Intimschmuckring

Mit einem Trennschleifer entfernte die Feuerwehr den Ring. Aus Gründen des Jugendschutzes muss dieses Bild genügen. Symbolfoto: dpaMit einem Trennschleifer entfernte die Feuerwehr den Ring. Aus Gründen des Jugendschutzes muss dieses Bild genügen. Symbolfoto: dpa

Osnabrück. Autsch, das ging in die Hose: Zu einem heiklen Einsatz ist die Feuerwehr Osnabrück in der Nacht zu Samstag in ein Krankenhaus gerufen worden. Ein Patient benötigte dringend Hilfe für sein „empfindlichstes Körperteil“.

Dort saß ein Mann, der einen Ring um eben jenes Körperteil trug – dieses aber nicht wieder entfernen konnte. „Das Krankenhaus hatte uns informiert und wusste nicht mehr weiter“, berichtet Jan Südmersen von der Feuerwehr unserer Redaktion. Der Intimschmuck hatte derweil zu einer größeren Blutansammlung geführt, da das Blut wegen des Rings nicht zurückfließen konnte.

Feuerwehr auch dafür gerüstet

„Wir haben den Ring dann vorsichtig mit einem kleinen Trennschleifer entfernt“, erklärt Südmersen. Dabei sei der Patient – wenig überraschend – durchaus ins Schwitzen gekommen. Nach einer Stunde hatte er es geschafft, der Ring war entfernt. Dabei hatte der Mann zumindest etwas Glück im Unglück: Die Feuerwehr Osnabrück ist selbst für solche Einsätze gerüstet. „Wobei es sich sonst um Ringe an Fingern handelt“, sagt Südmersen. Solche Einsätze habe es in der Vergangenheit einige Male gegeben. An dieser Stelle waren die Einsatzkräfte aber noch unerprobt. „Das haben wir noch nie live am Kollegen ausprobiert“, versichert der Feuerwehrmann. „Wir hatten schon angenehmere Einsätze als den Genitalien anderer Menschen zu arbeiten.“

Südmersen betont, Männer sollten sich bei der Wahl eines solches Ringes dringend beraten lassen, um derartige Vorfälle zu verhindern. Könne das Blut über längere Zeit nicht zurückfließen, könne das Glied absterben.

Die Feuerwehr berichtet auf ihrer Facebookseite von dem Fall, wo sie wieder einmal Humor zeigt. Der Eintrag beginnt mit:

Bitte nur weiterlesen, wenn sie über 18 Jahre alt sind ...

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Wirklich über 18?

Nein

Nein

Nein

Kann auch kein Kind mitlesen?

ok....

Der Eintrag endet mit: „Verhindert bei ihnen einen peinlichen Krankenhausaufenthalt und bei uns die Albträume.“

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In der Nacht zu Sonntag dann ein ähnlicher Einsatz: Wieder musste die Feuerwehr im Krankenhaus Intimschmuck entfernen. Allerdings bei einem anderen Patienten.

Heute nacht waren wir mit einem Löschfahrzeug und dem Rüstwagen eine Stunde in der Notaufnahme eines Krankenhauses tä...

Posted by Feuerwehr Osnabrück on Freitag, 4. Dezember 2015


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